Er legte seine grobe Hand auf den Platz vor sich und lächelte zufrieden. Nein, es war kein Traum gewesen. Der Platz vor ihm war noch warm und alles roch nach ihr. Sie war hier gewesen, er hatte es nicht nur geträumt. Nun war er sich ganz sicher und setzte sich mit einem strahlenden Gesicht auf. Er konnte ihren Kuss und ihre zarten Hände immer noch auf sich fühlen. Wie lange hatte er sich doch danach gesehnt! Seit er sie das erste mal gesehen hatte, wie anmutig sie sich bewegte und wie süss ihre Stimme klang, seit dem hatte er sich fast verzehrt danach sie berühren zu dürfen. Doch sie sagte ihm ganz klar, dass er sich keine Hoffnungen machen dürfe. So etwas dürfe nie geschehen. Und jeder, der die Sehnsuch nach ihr in seinen blauen Augen erkannt riet ihm, sie zu vergessen. Sie würde niemals einen Menschen und dazu auch noch einen Krieger lieben können. Doch das konnte er nicht. Jedesmal wenn er sie sah, wenn sie ganz nahe bei ihm war und sich leise mit ihm unterhielt versank er fast ihn ihren dunklen Augen und wurde ganz benommen von ihrem Geruch. Jedesmal musste er sich zusammenreissen, nicht die Beherrschung zu verlieren und sie vor Sehnsuch und Begierde nicht einfach an sich zu ziehen. Jeden Tag hoffte er, sie endlich sehen zu können. Doch wenn er sie sah fürchtete er sich auch jedesmal. Nein, er musste sich wirklich zusammenreissen! Sonst würde er sie ganz verlieren, was er nicht verkraften würde.
Als er gestern nach einem Gespräch in Briar ziemlich aufgelöst nach Trolls Bane nach Hause kam, dachte er wirklich sie nun ganz verlohren zu haben. Er konnte nicht verstehen, was passiert war. Doch nach dem ziemlich kuriosen Gespräch mit einem Halbling glaubte er, dass sie wohl vieles nicht so ernst gemeint hatte und das sie nicht immer die Wahrheit gesagt hatte. Obwohl er wegen ihr nach Briar gewandert war, brach er sofort wieder auf nach Trolls Bane, ohne sie auch nur gesehen zu haben. Er wollte nur noch weg hier.
Als er endlich wieder in die Stadt kam, verzog er sich sofort in richtung Schweinepferch. Er musste Nachdenken. Er setzte sich auf den, Stein, auf dem er schon so oft gesessen hatte und starrte verwirrt und traurig ins Wasser. Er merkte nicht mal, dass sie plötzlich neben ihm stand und fast zusammenbrach. Sie war völlig aufgelöst und erkannte ihn nicht mal wirklich. Es tat ihm weh, sie so zu sehen. Und er verstand nicht, was mit ihr los war. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als sie in seinen starken Armen festzuhalten und sie zu beruhigen. Genau vor dem hatte er doch angst! Er wusste dass er sich nicht sehr lange so unter Kontrolle halten könnte. Doch er musste ihr helfen. Und sie schien seine Umarmung sichtlich zu geniessen und sich immer mehr zu beruhigen. Es machte ihn richtig benommen, ihren warmen Körper so nah an sich zu halten und ihr immer wieder in die Augen zu schauen. Er merkte dass er sich nicht mehr lange unter Kontrolle halten könnte und überlegte sich, ob er einfach gehen sollte. Doch etwas in ihren Augen verriet ihm, dass er besser bleiben sollte. Sehr lange stand er mit ihr dort, drückte sie ganz fest an sich und hielt sie fest. Auch sie schmiegte sich ganz eng an sich. Er bemerkte nichts mehr um sich herum. Nicht mal die Schweine, die immer wieder grunzend um das ungewöhnliche Paar herumschlichen. Irgendwann passiere es einfach. Seine Lippen berührten die ihren und auch sie erwiederte mit strahlenden Augen diesen Kuss. Er wollte sie nicht mehr gehen lassen, wenigstens für diese eine Nacht nicht. Ganz nahe an sie geschmiegt schlief er irgendwann in dieser Nacht zufrieden auf dem Rasen ein...
((OOC wer etwas dazu schreiben möchte einfach los