Es war ein warmer Frühlingstag. Die Sonne schien, die Stadt war erfüllt mit Leben. Da kamen zwei Elfen auf die Idee, den Skeletten einen Besuch abzustatten. Wir liefen also in die Bibliothek, nahmen die Treppe nach unten, wanderten durch den Tunnel und waren kurz darauf auf der anderen Seite des Flußes angelangt. Noch ein Blick in das Depot, Manatränke einstecken, mit Schild und Schwert ausrüsten und es konnte losgehen.
"Wieso nicht mal das gesamte Gebiet erkunden?", kam die Frage der Elfin. Und so entschieden wir uns am Ufer entlangzulaufen. Wir durchstreiften den Wald bis wir zum Meer kamen und schlenderten daran entlang. Nach kurzer Zeit und ein paar Überfällen der Skelette, blieben wir beide verwundert stehen. "Ein Sessel?", entfuhr es der Elfin. "Ein Stuhl?", wagte ich mich zu fragen. "Verbringen hier die Götter ihre Freizeit, am Ende der Welt?" Diese Frage schoss mir durch den Kopf. "Oder ist es nur ein Spaß, um arglose Wanderer zu verwirren?"
Wir trauten uns nicht den Stuhl zu berühren,liefen aber doch um ihn herum, wie ein Hund um einen Knochen, der ihm von seinem Herrn verboten wurde. Dann rissen wir uns von dem Anblick los und gingen geradewegs in unser Verderben. Die holde Elfin verlor bei diesem Ausflug, ob des gar komischen Schauspiels verwirrt, ihr Leben. Ich versuchte sie, irritiert durch das Möbelstück, vergebens ins Leben zurückzurufen. So blieb ihr nichts anderes übrig als das Kreuz aufzusuchen und die Götter um ein weiteres Leben zu bitten.
So endet diese wahre Geschichte.
Ein Spaß der Götter? - wie ein Ausflug zu einem gefährlichen
Moderator: Gamemasters
Ein Spaß der Götter?
Eine weitere Geschichte, die aufgrund der Überschrift gut hierrein passt, ist mir heute widerfahren:
Es war derselbe Wald, nur hielten die holdeste aller Elfen und ich uns nicht zum Spaß darin auf, sondern suchten im Schweiße unseres Angesichts ein wenig Gold zu verdienen. Als unsere Knochen ermüdeten, machten wir uns daran ein Lagerfeuer zu errichten, das auch bald schön knisternd unsere schmerzenden Hände erwärmte. Wir unterhielten uns, spielten schöne Lieder und sangen, dass es eine wahre Freude war. (Besonders für mich, da ich die liebliche Stimme der Elbin im Wohlklang einer Melodie hören durfte.) Bald darauf beschwor ich ein paar Feuermännchen, die zu unserer Musik tanzten. Es war ein schöner Abend und den Göttern sei gedankt musste keiner sein Leben aushauchen. Es war aber ein erschreckender Moment, als ein Elf auf uns zu kam, tief aus dem Walde einherschreitend. Gerade wollte ich, er war nun schon sehr nahe zu uns gelangt, ihn grüßen und einladen an unser Feuer zu kommen, als sich dieser Elf verwandelte... Ja ihr könnt euren Ohren trauen, er nahm die Gestalt eines Skelettes an und stürmte auf mich zu. Die schöne Elfin rief mir zu: "Vorsicht!" Und das riss mich aus meiner Erstarrung, ob dieses gar gräßlichen Schauspiels. Ein yeg kel, das ich kurzerhand wirkte, rettete mir das Leben. Das Skelett erstarrte, die Elfin griff es mit gezielten Schwertschlägen an und ich tat das meinige dazu mit einem ra kel und hept kel. So dauerte es nicht lang und der Unhold war besiegt. Noch jetzt sitzt mir der Schrecken tief in den Knochen, den ich erhoffte mit der Erzählung dieser Gegebenheit zu vertreiben. Seht euch also vor! Das Böse versteckt sich, es lauert und greift nun schon zu besonders abscheulichen Mitteln um die Kinder des Guten ins Verderben zu stürzen.
Seid an meine Geschichte erinnert, wenn ihr in den Wald geht.
Es war derselbe Wald, nur hielten die holdeste aller Elfen und ich uns nicht zum Spaß darin auf, sondern suchten im Schweiße unseres Angesichts ein wenig Gold zu verdienen. Als unsere Knochen ermüdeten, machten wir uns daran ein Lagerfeuer zu errichten, das auch bald schön knisternd unsere schmerzenden Hände erwärmte. Wir unterhielten uns, spielten schöne Lieder und sangen, dass es eine wahre Freude war. (Besonders für mich, da ich die liebliche Stimme der Elbin im Wohlklang einer Melodie hören durfte.) Bald darauf beschwor ich ein paar Feuermännchen, die zu unserer Musik tanzten. Es war ein schöner Abend und den Göttern sei gedankt musste keiner sein Leben aushauchen. Es war aber ein erschreckender Moment, als ein Elf auf uns zu kam, tief aus dem Walde einherschreitend. Gerade wollte ich, er war nun schon sehr nahe zu uns gelangt, ihn grüßen und einladen an unser Feuer zu kommen, als sich dieser Elf verwandelte... Ja ihr könnt euren Ohren trauen, er nahm die Gestalt eines Skelettes an und stürmte auf mich zu. Die schöne Elfin rief mir zu: "Vorsicht!" Und das riss mich aus meiner Erstarrung, ob dieses gar gräßlichen Schauspiels. Ein yeg kel, das ich kurzerhand wirkte, rettete mir das Leben. Das Skelett erstarrte, die Elfin griff es mit gezielten Schwertschlägen an und ich tat das meinige dazu mit einem ra kel und hept kel. So dauerte es nicht lang und der Unhold war besiegt. Noch jetzt sitzt mir der Schrecken tief in den Knochen, den ich erhoffte mit der Erzählung dieser Gegebenheit zu vertreiben. Seht euch also vor! Das Böse versteckt sich, es lauert und greift nun schon zu besonders abscheulichen Mitteln um die Kinder des Guten ins Verderben zu stürzen.
Seid an meine Geschichte erinnert, wenn ihr in den Wald geht.
Ein Spaß der Götter?
Ja, Elkrim, Du hast recht. Ich las von dem Geheimgang unter der Bibliothek und wollte ihn ausprobieren, und fand unter dem Fluß sogar Rubine im Boden des Ganges. Aber wehe als ich ihn verließ! Ein Skelett lauerte mir auf, *direkt* am Ausgang. Als Bogenschützin bin ich schon recht passabel, aber im Nahkampf habe ich keine Chance! Ich war zu Geist geworden, bevor ich überhaupt einen Pfeil auf die Sehne legen konnte, oder mir eine Flucht in den Tunnel geglückt wäre. Das Monster hatte die ganze Überraschung auf seiner Seite!
Denkt Euch, innerhalb der Grenzen unseres friedlichen Städtchens!
Nächstes Mal werde ich diesen Tunnel nur in Begleitung von heldenhaften Kriegern betreten.
Zoraroth
Wer, Elkrim, ist eigentlich die "bezauberndste aller Elfinnen"?
#me ärgert sich über ihre vielen Anfängerfehler und fürchtet, nie 'bezaubernd' genannt zu werden...
Denkt Euch, innerhalb der Grenzen unseres friedlichen Städtchens!
Nächstes Mal werde ich diesen Tunnel nur in Begleitung von heldenhaften Kriegern betreten.
Zoraroth
Wer, Elkrim, ist eigentlich die "bezauberndste aller Elfinnen"?
#me ärgert sich über ihre vielen Anfängerfehler und fürchtet, nie 'bezaubernd' genannt zu werden...
Ein Spaß der Götter?
Ich weiß nicht ob sie es wünscht, dass ich ihren Namen preisgebe...
Aber jeder, der ihr begegnet wird wissen von wem ich geredet habe.
Ihr kennt sie werte Zoraroth...
P.S. Auch ihr seid bezaubernd...#me ist in Gedanken versunken...so wie alle Elben, nur ist sie die bezaubernste...
(Edited by Elkrim at 8:02 pm on April 10, 2002)
Aber jeder, der ihr begegnet wird wissen von wem ich geredet habe.
Ihr kennt sie werte Zoraroth...
P.S. Auch ihr seid bezaubernd...#me ist in Gedanken versunken...so wie alle Elben, nur ist sie die bezaubernste...
(Edited by Elkrim at 8:02 pm on April 10, 2002)
Ein Spaß der Götter?
Elkrim kramt in seiner unendlich vollen Kiste, bis er auf den schon eingestaubten Zettel stößt, den er suchte.
Lächelnd staubt er ihn vorsichtig ab, belegt ihn mit einem Zauber, auf dass er wieder haltbarer wird und liest ihn sich nochmal durch.
Ein verschmitztes Grinsen huscht über seine Lippen. Ein paar Mal stockt er beim Lesen und wundert sich über seine eigene Schrift und den Wortlaut.
Dann nimmt er ein neues Stück Pergament, das er gerade vor drei Tagen von einem ausländischen Händler für viel Geld erstanden hat.
Elkrim nimmt seine Feder, die von einem Rock stammt und taucht sie in eine magisch-blau-leuchtende Flüssigkeit, die ihn auch mehrere Silber gekostet hat.
Kopfschüttelnd betrachtet er seine Utensilien und fragt sich ob es immer nur Gold oder Silber sein muss. Der Händler aktzeptierte nur das. Er wollte weder Kleidung noch Kuchen oder Obst.
Dann schreibt Elkrim mit schnellen fließenden Bewegungen einige Worte auf das Papier:
"Ich hätte meine Nachrichten zu dieser Frage schon fast vergessen, werte Mitbürger, aber heute ist mir wieder etwas passiert, dass diesem Titel gerecht wird. Wenn es euch nicht interessiert, dann lest darüber hinweg, aber ich komme nicht umhin meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sie euch mitzuteilen."
Elkrim lächelt als er das schreibt.
"Um es kurz zu machen und meine teuren Utensilien zu sparen: Ich war ein Hobbit! Ja, ihr hört recht! Ich war dabei, einer meiner ziellosen Beschäftigungen nachzugehen, dem Schneidern, als mich ein...ja wie soll ich es beschreiben...ein Gefühl, wie...wie Tod und Leben, wie Stillstand und Veränderung, wie Bewegung und Lähmung...überkam. Ja und dann ward ich nicht mehr in meinem eigenen Körper. Ich war ein Hobbit. Oh ihr kleinen Geschöpfe, euer Körper ist ein wahres Wunder. So klein und doch so voller Stärke, so voller Energie, sowohl physischer, psychischer als auch magischer... ein wahres Wunder. Und dann so schnell wie die Morphologie begann und mich zum Hobbit machte, so schnell ward sie vorbei sobald ich meine Glieder bewegte."
Ein leichter Schauer befällt Elkrim.
"Was war das? Oh ihr Götter, wolltet ihr mir einen Einblick geben? Kann ich so vermessen sein, anzunehmen ihr erlaubtet MIR, eine Erfahrung mit dem Inneren eines anderen Wesens zu teilen?"
Es grüßt euch, liebe Mitbürger,
Ein reichlich verwirrter Elf,
Elkrim.
Lächelnd staubt er ihn vorsichtig ab, belegt ihn mit einem Zauber, auf dass er wieder haltbarer wird und liest ihn sich nochmal durch.
Ein verschmitztes Grinsen huscht über seine Lippen. Ein paar Mal stockt er beim Lesen und wundert sich über seine eigene Schrift und den Wortlaut.
Dann nimmt er ein neues Stück Pergament, das er gerade vor drei Tagen von einem ausländischen Händler für viel Geld erstanden hat.
Elkrim nimmt seine Feder, die von einem Rock stammt und taucht sie in eine magisch-blau-leuchtende Flüssigkeit, die ihn auch mehrere Silber gekostet hat.
Kopfschüttelnd betrachtet er seine Utensilien und fragt sich ob es immer nur Gold oder Silber sein muss. Der Händler aktzeptierte nur das. Er wollte weder Kleidung noch Kuchen oder Obst.
Dann schreibt Elkrim mit schnellen fließenden Bewegungen einige Worte auf das Papier:
"Ich hätte meine Nachrichten zu dieser Frage schon fast vergessen, werte Mitbürger, aber heute ist mir wieder etwas passiert, dass diesem Titel gerecht wird. Wenn es euch nicht interessiert, dann lest darüber hinweg, aber ich komme nicht umhin meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sie euch mitzuteilen."
Elkrim lächelt als er das schreibt.
"Um es kurz zu machen und meine teuren Utensilien zu sparen: Ich war ein Hobbit! Ja, ihr hört recht! Ich war dabei, einer meiner ziellosen Beschäftigungen nachzugehen, dem Schneidern, als mich ein...ja wie soll ich es beschreiben...ein Gefühl, wie...wie Tod und Leben, wie Stillstand und Veränderung, wie Bewegung und Lähmung...überkam. Ja und dann ward ich nicht mehr in meinem eigenen Körper. Ich war ein Hobbit. Oh ihr kleinen Geschöpfe, euer Körper ist ein wahres Wunder. So klein und doch so voller Stärke, so voller Energie, sowohl physischer, psychischer als auch magischer... ein wahres Wunder. Und dann so schnell wie die Morphologie begann und mich zum Hobbit machte, so schnell ward sie vorbei sobald ich meine Glieder bewegte."
Ein leichter Schauer befällt Elkrim.
"Was war das? Oh ihr Götter, wolltet ihr mir einen Einblick geben? Kann ich so vermessen sein, anzunehmen ihr erlaubtet MIR, eine Erfahrung mit dem Inneren eines anderen Wesens zu teilen?"
Es grüßt euch, liebe Mitbürger,
Ein reichlich verwirrter Elf,
Elkrim.
Ein Spaß der Götter?
Eine Halblingsfrau geht in den Laden um eine Kiste voll Trauben zu kaufen, die es Morgen als Nachtisch in der Taverne geben soll, mit Äpfeln und Kirschen als "Obstsalat Kunterbunt".
Plötzlich bleibt sie stehen, die großen Augen auf eine funkelnde Schrift gerichtet. Sie zupft dem Menschen, der gerade an ihr vorbeiläuft am Rockzipfel und deutet auf die leuchtende Schrift: "Guckt mal! Das glitzert aber doll!", doch der Mensch läuft in Gedanken nur bei seinen Geschäften vorbei. Die Halblingsfrau stellt sich auf die Zehenspitzen, um auch alles lesen zu können. Nach dem sie dieses Kunststück vollbracht hat, borgt sie sich von Eliza Feder und Pergament und heftet dann eine Nachricht darunter:
"Kuckuck,
Ich weiß ja nich, ob das so passt, weil so ne schöne Tinte wie ihr hab ich nich. Müsst ihr mir mal sagen, wo´s die gibt.
Das is ja mal ein Ding! Ein Langer, der sich in nen Halbling verwandelt! Ich würd alles für geben, auch mal für ne halbe Stunde so groß zu sein. Nee, nich alles, aber mindestens 100 Goldstücke.
Habt ihr auch so unglaublichen Appetit auf leckeren Schweinebraten mit Kohl gehabt, oder aufn Stück von der guten Kirschtorte? Wenn nich, dann wars nichs mit dem Halbling sein, das gehört dazu. Aber ihr müsst euch auch kloppen lassen von den Großen oder schnell flitzen können wie ich, denn zuhören tun die wenigsten ner Stimme, die von unten kommt. Einmal wollt mich sogar ne Echse futtern, die hat mich sogar schon angeschleckt, brr.
Da ess ich lieber Schweinebraten mit Pilzsoße und Brot. Wichtig is halt, das ihr die richtigen Pilze nehmt. Am besten sin die Rotköpfchen, die gibts aber seltener. Wenn ihr nur Knollenschwämme habt, müsst ihr gucken, das ihr die vorher gut sauber macht und dann wässert, das zieht denen den bitteren Geschmack. Dann nemht ihr nen sauberes Tuch zur Hand und trocknet die gut ab. Die Rotköpfchen könnt ihr auch in der Sonne trocknen, die verliern kein Geschmack.
Dann nehmt ihr ne gute Pfanne aus Eisen, ganz klar ohne Holzgriff, sonst könnt ihr sie nich in den Ofen stelln. Da macht ihr dann Schweineschmalz so richtig heiß und bräunt den Braten von allen Seiten, aber nich zu doll. Kurz vor Schluß kommen dann gehackte Zwiebeln dazu und ein bisschen Mehl, aber von dem feinen! Dann kommen ein guter Schuß Rotwein und die Pilze dazu und ab in die Röhre für eineinhalb Stunden.
Also, ich mag am liebsten nen kräftiges Bier dazu und ne dicke Scheibe Brot.
Grüße,
Zasmia"
Zasmia liest das Pergament noch mal durch bevor sie es aufhängt, verspürt aber nach der ersten Hälfte einen solch gewaltigen Hunger, daß das Magenknurren durch den ganzen Laden zu hören ist. Schnell gibt sie Eliza die Feder zurück und bezahlt das aufgebrauchte Pergament.
Dann geht sie schnellen Schrittes zurück in die Taverne und futtert erst mal ein riesiges Schinkenbrot mit Zwiebel.
Plötzlich bleibt sie stehen, die großen Augen auf eine funkelnde Schrift gerichtet. Sie zupft dem Menschen, der gerade an ihr vorbeiläuft am Rockzipfel und deutet auf die leuchtende Schrift: "Guckt mal! Das glitzert aber doll!", doch der Mensch läuft in Gedanken nur bei seinen Geschäften vorbei. Die Halblingsfrau stellt sich auf die Zehenspitzen, um auch alles lesen zu können. Nach dem sie dieses Kunststück vollbracht hat, borgt sie sich von Eliza Feder und Pergament und heftet dann eine Nachricht darunter:
"Kuckuck,
Ich weiß ja nich, ob das so passt, weil so ne schöne Tinte wie ihr hab ich nich. Müsst ihr mir mal sagen, wo´s die gibt.
Das is ja mal ein Ding! Ein Langer, der sich in nen Halbling verwandelt! Ich würd alles für geben, auch mal für ne halbe Stunde so groß zu sein. Nee, nich alles, aber mindestens 100 Goldstücke.
Habt ihr auch so unglaublichen Appetit auf leckeren Schweinebraten mit Kohl gehabt, oder aufn Stück von der guten Kirschtorte? Wenn nich, dann wars nichs mit dem Halbling sein, das gehört dazu. Aber ihr müsst euch auch kloppen lassen von den Großen oder schnell flitzen können wie ich, denn zuhören tun die wenigsten ner Stimme, die von unten kommt. Einmal wollt mich sogar ne Echse futtern, die hat mich sogar schon angeschleckt, brr.
Da ess ich lieber Schweinebraten mit Pilzsoße und Brot. Wichtig is halt, das ihr die richtigen Pilze nehmt. Am besten sin die Rotköpfchen, die gibts aber seltener. Wenn ihr nur Knollenschwämme habt, müsst ihr gucken, das ihr die vorher gut sauber macht und dann wässert, das zieht denen den bitteren Geschmack. Dann nemht ihr nen sauberes Tuch zur Hand und trocknet die gut ab. Die Rotköpfchen könnt ihr auch in der Sonne trocknen, die verliern kein Geschmack.
Dann nehmt ihr ne gute Pfanne aus Eisen, ganz klar ohne Holzgriff, sonst könnt ihr sie nich in den Ofen stelln. Da macht ihr dann Schweineschmalz so richtig heiß und bräunt den Braten von allen Seiten, aber nich zu doll. Kurz vor Schluß kommen dann gehackte Zwiebeln dazu und ein bisschen Mehl, aber von dem feinen! Dann kommen ein guter Schuß Rotwein und die Pilze dazu und ab in die Röhre für eineinhalb Stunden.
Also, ich mag am liebsten nen kräftiges Bier dazu und ne dicke Scheibe Brot.
Grüße,
Zasmia"
Zasmia liest das Pergament noch mal durch bevor sie es aufhängt, verspürt aber nach der ersten Hälfte einen solch gewaltigen Hunger, daß das Magenknurren durch den ganzen Laden zu hören ist. Schnell gibt sie Eliza die Feder zurück und bezahlt das aufgebrauchte Pergament.
Dann geht sie schnellen Schrittes zurück in die Taverne und futtert erst mal ein riesiges Schinkenbrot mit Zwiebel.
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Ein Spaß der Götter?
In Gedanken versunken schreitet der Druide Jabez Mahalalel Cohen, denn die meisten Bewohner Trollsbanes nur unter dem Namen "Aragonius" kennen durch die Straßen des kleinen Ortes. Gedanklich ist er noch mitten in einer Diskussion der Sektionsführer des Orens des Grauen Lichts, als er plötzlich aus den Augenwinkeln ein blaues Blinken erspäht. Zuerst hält er diese Lichtblitze für eine Reflektion, doch als er genauer hinsieht entdeckt er, dass dieses merkwürdige Glimmen von einem Pergament ausgeht.
"Mhhh, das diese Kinder auch immer ihr ganzes Taschengeld für magische Tinte ausgeben müssen..." murmelt er verständnislos bei sich.
Dennoch tritt er näher an die Wandtafel heran.
"Oh, es ist von Elkrim" - ein Lächeln huscht über sein Gesicht als er die Signatur des ihm wohlbekannten Elfen unten am Rande des Pergaments erspäht.
"Hmmm...ein Hobbit...sehr merkwürdig... vielleicht sollte ich im Gebet die Weisheit Elaras erflehen ....hmmm" murmelt er, während er das Pergament Elkrims genauestens studiert.
Er kramt in seinen Taschen um ein Pergament für ein entsprechendes Antwortschreiben, findet jedoch lediglich einen Fetzen Ziegenhaut.
Nach dem er seine Feder und ein kleines Fässlein Tinte gezückt hat beginnt er mit großen eleganten Lettern auf das Leder zu schreiben.
"
Mein lieber Elkrim!
Mit großer Freude und einer gewissen Verwunderung habe ich euren jüngsten Erlebnisbericht studiert. Bei einem Anderen als euch würde ich fürwahr annehmen, dass dieser Bericht unter Einwirkung eines Pilzgiftes oder ähnlichen Halluszinationen hervorrufenden Gebräuen entstand, doch da ihr es seid der derartiges berichtet knn es sich nur um eines handeln:
Ein WUNDER DER GÖTTER
Welch' großer Segen muss euch zuteil geworden sein, dass ihr derartiges erleben durftet. War es nicht immerschon der Traum eines jeden denkenden Wesens seinen Körper zu verlassen und in dem einer anderen Kreatur Wohnung zu nehmen?
Leider ist dieses erbärmliche Stück Leder zu kurz um euch alle Fragen zu stellen welche mir nunmehr in den Sinn kommen, aber vielleicht können wir uns in nächster Zeit einmal in de Taverne auf einen Rotwein treffen, damit meiner Neugier genüge getan werden kann.
Es grüßt
euer
Aragonius
Der große Elf hat eben seine Unterschrift schwungvoll und formvollendet unter seinen Aufschrieb gesetzt als ihm ein weiteres Pergament ins Auge fällt welches offensichtlich von einer sehr kleinen Person angebracht wurde, da es viel zu weit unten hängt.
Aragonius beugt sich hinab und versucht die winzigen Schriftzeichen zu entschlüsseln.
Als er schließlich den ganzen Text verstanden, schneidet er kurz entschlossen mit einem verschnörkelten Dolch einen kleinen Teil seines Umhangs ab und schreibt mit seiner Feder darauf:
"
Liebe Zasmia,
seid euch versichert, die einzige Größe auf die es wirklich ankommt ist die des Herzens, und dort, meine Liebe, seid ihr eine ganz Große.
euer
Aragonius
P.S.: Danke für das Knollenschwammrezept, ich war schon am verzeifeln was ich mit meinen unendlichen Vorräten an diesen ungenießbaren Pilzen anstellen sollte.
"
Da der Platz sich langsam füllt beschließt Aragonius sich schnell wieder in seine Hütte zurück zu ziehen. Menschenaufläufe sind nicht gerade das was ihm behagt. Mit schnellen gezoielten Schritten schreitet er auf die nördlichen Wälder zu in welchen seine Hütte verborgen liegt
"Mhhh, das diese Kinder auch immer ihr ganzes Taschengeld für magische Tinte ausgeben müssen..." murmelt er verständnislos bei sich.
Dennoch tritt er näher an die Wandtafel heran.
"Oh, es ist von Elkrim" - ein Lächeln huscht über sein Gesicht als er die Signatur des ihm wohlbekannten Elfen unten am Rande des Pergaments erspäht.
"Hmmm...ein Hobbit...sehr merkwürdig... vielleicht sollte ich im Gebet die Weisheit Elaras erflehen ....hmmm" murmelt er, während er das Pergament Elkrims genauestens studiert.
Er kramt in seinen Taschen um ein Pergament für ein entsprechendes Antwortschreiben, findet jedoch lediglich einen Fetzen Ziegenhaut.
Nach dem er seine Feder und ein kleines Fässlein Tinte gezückt hat beginnt er mit großen eleganten Lettern auf das Leder zu schreiben.
"
Mein lieber Elkrim!
Mit großer Freude und einer gewissen Verwunderung habe ich euren jüngsten Erlebnisbericht studiert. Bei einem Anderen als euch würde ich fürwahr annehmen, dass dieser Bericht unter Einwirkung eines Pilzgiftes oder ähnlichen Halluszinationen hervorrufenden Gebräuen entstand, doch da ihr es seid der derartiges berichtet knn es sich nur um eines handeln:
Ein WUNDER DER GÖTTER
Welch' großer Segen muss euch zuteil geworden sein, dass ihr derartiges erleben durftet. War es nicht immerschon der Traum eines jeden denkenden Wesens seinen Körper zu verlassen und in dem einer anderen Kreatur Wohnung zu nehmen?
Leider ist dieses erbärmliche Stück Leder zu kurz um euch alle Fragen zu stellen welche mir nunmehr in den Sinn kommen, aber vielleicht können wir uns in nächster Zeit einmal in de Taverne auf einen Rotwein treffen, damit meiner Neugier genüge getan werden kann.
Es grüßt
euer
Aragonius
Der große Elf hat eben seine Unterschrift schwungvoll und formvollendet unter seinen Aufschrieb gesetzt als ihm ein weiteres Pergament ins Auge fällt welches offensichtlich von einer sehr kleinen Person angebracht wurde, da es viel zu weit unten hängt.
Aragonius beugt sich hinab und versucht die winzigen Schriftzeichen zu entschlüsseln.
Als er schließlich den ganzen Text verstanden, schneidet er kurz entschlossen mit einem verschnörkelten Dolch einen kleinen Teil seines Umhangs ab und schreibt mit seiner Feder darauf:
"
Liebe Zasmia,
seid euch versichert, die einzige Größe auf die es wirklich ankommt ist die des Herzens, und dort, meine Liebe, seid ihr eine ganz Große.
euer
Aragonius
P.S.: Danke für das Knollenschwammrezept, ich war schon am verzeifeln was ich mit meinen unendlichen Vorräten an diesen ungenießbaren Pilzen anstellen sollte.
"
Da der Platz sich langsam füllt beschließt Aragonius sich schnell wieder in seine Hütte zurück zu ziehen. Menschenaufläufe sind nicht gerade das was ihm behagt. Mit schnellen gezoielten Schritten schreitet er auf die nördlichen Wälder zu in welchen seine Hütte verborgen liegt