Träume

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Enwell van Illdoran
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Träume

Post by Enwell van Illdoran »



‘Gearbeitet, alles nötige besorgt und Geld verdient, so kann ich mir dies Nickerchen ruhig goennen’, dachte Enwell bei sich als er sich an seinen Lieblingsplatz, dem Fluss vor der Burg, an einen Baum legte und die Augen schloss. Schon bald schlief er ein und liess seinen trainierten Geist in die Traeume wandern. Und es dauerte nicht lange da war ihm ersten Traum verschwunden.

Er sah sich in der Ruestung die er heute gekauft hatte, poliert und stolz schimmerten die Platten im Licht, das einen hellen grauelichen Schleier umgab. Vor ihm eine Flamme, die Flamme, die sein staendiger Begleiter auf seinen Traumreisen zu seien schien.
Woher kam Sie? Und warum spuerte er soviel Kraft wenn sie bei seiner Meditation erscheinte? Er wusste es nicht… Alles was er wusste war, dass sie ihm erst seit der letzten Meditation mit seinem Mentor, Praetor Damien erschien und seit dem geblieben war.

Er hielt es fuer ein geistiges ebenbild seiner inneren Kraft und Ruhe. War er aufgebracht so war ihr feuer lodernd und er meinte sogar den Geruch von Russ zu vernehmen. War er traurig und fuehlte sich ausgelaugt und muede, so erscheinte sie schwach zuendelnd, als wuerde ein einziger Regentropfen auf ihre Glut, ihr Leuchten erloeschen. Und jedesmal wenn er seinen Geist ins Gleichgewicht brachte, bei seiner Meditation, so wurde ihr flackern gleichmaessig und ihr zischen zart, als wuerde ihr der geistige Einklang seines Innerem, ihr wohlgefallen bereiten. Ihre Waerme strahlte in seinen Kopf und beruhigte sein Gemuet, auf welcher Seite das seelische Pendel auch anschlug, nun schwang es ruhig und gleichmaessig mittig.

Und genau diese Flamme erschien ihm in seinem Traum vor ihm. Sie war ruhig, und knisterte gar vergnuegt vor sich hin. Aus der Glut erschien Damien, hinter diesem Sideon, der ihm zu zwinkerte und noch einige andere Personen die er nicht erkannte, welche aber alle das Wappen des grauen Lichts auf ihren Roben trugen. Somit gab der geruestete Enwell, ein stolzes und freundliches Laecheln von sich. Er ging vor der Flamme auf ein Knie und neigte das stolze Haupt mit der selben Miene. Damien, zog das Schwert das Alexander ihm geschmiedet und heute verkauft hatte. Mit stolzem Gesicht ueberreicht er ihm zeremonisch die Klinge und Enwell nahm sie ebenso entgegen. Damiens Stimme erklang: “Gratuliere, Superior Templer..”

Dann verschwand er, Sideon, und die anderen, mit einem warmen laecheln. Auch das Schwert verschwand und ebenso die Ruestung an Enwells Koerper. Geblieben war nur die, immernoch die knisternde Flamme. Der graue Lichtschimmer wurde heller und um ihn herum erschien der Zeremoniensaal der Zuflucht. Enwell trug nun ein gruenes Hemd, aus samtenen Stoff, mit goldenen Stickereien und einem elegantem Kragen, der ihm knapp unters Kinn reichte. Er kannte das Hemd, jedoch erinnerte er sich es in seinem Kleiderschrank im Illdoranischen Schloss gelassen zu haben. Auf Enwells schwarzem Haar war eine Krone aus purem Gold, kleiner als die seines Bruders Kerigan, mit einem Loewenkopf, der eine gewaltige Maehne hatte, in der mittelsten Zacke eingeschmolzen. Er drehte sich nach rechts, dort stand Seine Mutter, Kerigan, sowie einige Hofdiener. Dahinter erkannte er einige freundliche bekannte Gesichter: Freunde aus Trolls Bane, dem Orden des grauem Lichtes, der grauen Rose, aus Silberbrand und einige Magier.

Sein Blick wanderte wieder nach links… Kitty erschien dort aus der Flamme. Sie sah wundervoll aus. Ihr haupt trug eine zierliche, jedoch praechtige Krone,mit dem selben Loewen ueber ihrer Stirn. Sie trug ein hell gruenes Kleid, mit aehnlicher Gold bestickung und einem knappen Ausschnitt. Enwell erkannte die hoefliche Mode Illdorans sofort. Sie laechelte ihm verliebt zu, mit ihren suessen Lippen, die er so gern kuesste, und ihren tiefblauen Augen, in denen er sich oft verlor. Er erwiederte ihr laecheln… Bei allen Goettern, wie schoen sie war. Seine Mutter raeusperte sich, so wie er und sie es immer taten wenn sie aufmerksamkeit wollten. Enwell blickte zu ihr und sah sie warum zu Kitty laecheln. Dann erhebte sie die Stimme. “Hiermit ernenne ich euch zu Katherine van Illdroran, Prinzessin Illdorans und bitte um Sirani s Segen, und gebe euch meinen, zur Gemahlin meines Sohnes zu werden.” Enwell laechelte. Enwell kannte diesen traditionellen Satz. Es war ein Brauch, dass die Eltern des Braeutigams kurz vor der Trauung, die zukuenftige Gemahlin, zum Mietglied der Familie zu erklaeren und ihren Segen unter Sirani zu befestigen. Enwell strahlte zu seiner Mutter und dann zu Kitty. Sie strahlte ebenso. “Ich liebe dich, Kitty” sagte er.

Alles um sie herum verschwand ploetzlich, nur Kitty, Enwell und die Flamme blieben. Ihre Kleidung wurde zu der die sie meistens trugen. Enwell trug seine dunkelgrauen Sachen mit dem hellgrauen Adjutoren Mantel und Kitty ihren weissen Rock der ihr zu den knien reichte und ihr hellgruenes Leinenhemd. Um sie herum wurde es dunkeler. Lady Samantha Meryadeles erschein etwas weiter weg von ihnen. Sie sprach unentwegt ancient und warf flammen und Blitze auf einige Skellete. Noch etwas weiter gegenueber von Samantha stand eine Dunkelelfe die ebenso zauberte und Skellete heraufbeschwor. Um sie herum erschienen imemr mehr gestalten, brennende Haeuser zeichneten sich in der Dunkelheit, Klingen klirrten, und mehr Magier warfen sich Zaubersprueche entgegen. Die Luft roch nach Tod und Krieg, und auf dem Boden erschienen Leichen.

“Kaempft, kaempft oder lauft, Narren.” Rief ihnen Lady Meryadeles zu, nach dem sie eine der Elfen bezwungen hatte. Dann sah Enwell sich nur noch durch die Luft fliegen. Ein Magier des Kultes schien ihn, mit einem Windzauber erwischt zu haben, und aus der Tasche die er bei seinem Flug verlor sah er die schwarzsteine und Kohle brocken fliegen, bevor er aufprallte. . Kitty wurde von zwei Orks gepackt und mit geschleppt.

“Nein! Lasst sie!” schrie er ihnen nach. Er sprang auf seine Fuesse und rannte ihnen entgegen. Vor ihm erschien Damien. Er reichte ihm erneut das schwert. Enwell griff es, und im naechsten Augenblick befand er sich in der Ruestung. Er sah die Flamme ihn begleiten. Sie loderte und zischte aggressiv. Er rannte los. Zwei Skellete tauchten vor ihm auf und er hob sein Schwert, parierte ihre Angriffe und rannte weiter auf die Orks zu.

Die, an Kitty zerrenden Orks, drehten sich um und attakierten Enwell. Nach einem kurzem Kampf hatte er beide erschlagen. Kitty lag am Boden. Er liess das Schwert fallen und nahm sie in den Arm. Sie oeffnete leicht die Augen und schmiegte sich an ihn. Der Krieg um sie herum verschwand. Es blieben nur die Flamme, wieder gleichmaessig lodernd Enwell und Kitty. Die Dunkelheit loeste sich als er sie kuesste und die Flamme erlosch

Er war wach, seine Augen geschlossen. Doch der Kuss war geblieben. Er spuerte ihre Lippen. Ihre Beruehrung. Ihre Waerme. Roch ihren Duft. Und als er die Augen oefnnete wusste er das ihr Kuss sie geweckt hatte….
Er liebt sie.
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