Dalantar!
Moderator: Gamemasters
- Guir Rabenflügel
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Dalantar!
Guir ging durch den Wald, westlich der Zuflucht. Er atmete die frische Luft ein und dachte über Yridia und die Flüche nach. Die Zeit mit ihr war die schönste seines Lebens, aber sie wurde immer von zwei Sachen beschattet, den Flüchen von Dalantar und dem ihres Vaters. Guir seufzte. Hoffentlich klappt der Plan von Dji, aber ich sollte es nicht hoffen, ich sollte daran glauben. Die größten Wälder wachsen aus den Samen des Glaubens. Guir grinste. Wie oft hatte er diesen Satz von seiner Mutter gehört. Plötzlich knackte ein Ast hinter Guir, der sich blitzschnell umdrehte. Er traute seinen Augen nicht... Dalantar! Dalantar sah eigentlich nicht mehr sehr lebendig aus. Seine schwarze Robe hing in Fetzen von seinen Schultern, seine ganze Kleidung hatte Risse und er war übersäht von Schnitt- und Schürfwunden. Seine Augen hatten nicht mehr das helle blaue Strahlen, sondern wurden langsam weiß. In der rechten Hand hielt er ein altes Schwert. Soooo... Guirrr... nun werde... ich diiiich entgülllltig... töten. Er ging auf Guir zu und hob sein Schwert. Guir wich ein paar Schritte zurück, aber er zückte nicht sein Schwert. Dalantar schlug zu, doch Guir wich seinem Schlag aus. Immer und immer wieder schlug Dalantar auf ihn ein. Tööööten... tööööten... ich werde dich... tööööten Guir sah, wie sich langsam der Wahnsinn in das Gesicht seines Bruders schlich. Je mehr er sich abzeichnete, um so weniger tat ihm der Fluch weh. Dalantar, hör auf, ich will nicht mit dir kämpfen! Doch Dalantar hörte nicht auf ihn und schlug weiter auf Guir ein. Guir seufzte traurig und zog blitzschnell sein Schwert. Er wich noch ein paar Schlägen seines Bruders aus, duckte sich dann unter einem Schlag weg und hieb nach dem Handgelenkt Dalantars. Die Klinge durchfuhr Haut, Fleisch und Knochen wie ein Messer einen Apfel. Dalantar schrieh auf, als er seine Hand auf dem Boden liegen sahr. Er blickte verwundert auf den Stummel und blickte dann entsetzt zu Guir. Meeeine.... meiiiine Haaand... du haaast meeine Hand... aaaaaaaaaahhhhhhh Dalantar schrieh wie wahnsinnig auf. Guir wich zurück. Das war nicht mehr sien Bruder, das war ein wahnsinniger Irrer. Dalantar blickte hasserfüllt zu Guir. Dann, ohne Vorwarnung rannte er auf Guir zu, in der noch gesunden Hand einen Dolch. Guir reagierte schnell, drehte sich unter dem Schlag weg und ließ seine Klinge gen Dalantar sausen. Sie traf ihn unterhalb der Brust und bohrte sich so tief in ihn hinein, das sie aus dem Rücken wieder austrat. Guir zog die Klinge wieder aus Dalantar heraus. Dieser taumelte zurück und blickte verwundert auf das Loch. Dann blickte er wieder zu Guir. Wiiiiir... seheeeeen uns... wiiiiider Er murmelte ein paar Worte und mit seiner letzten Magischen Energie verschwand er. Guir ging zurück zur Zuflucht. Er war sich nicht gerade sicher ob Dalantar diesen Stich überleben würde. Er hoffte Yridia anzutreffen. Es wäre schön, jetzt mit ihr reden zu können. Ja, sie war die einzige, die ihm in dieser Situation helfen konnte. Er blickte auf die Zuflucht. Hier war ihm so viel passiert, schönes und schlechtes. Doch der schönste Tag war der, an dem sich Guir und Yridia ihre Liebe gestanden hatten, sein Leben hatte sich geändert. Mit Yridia würde er ein wunderbares Leben verbringen und er würde sie für immer lieben, auch über den Tod hinaus, er würde sie lieben.
- Guir Rabenflügel
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Guir wachte unter seiner Robe auf, mit der er sich am Abend zuvor sich und Yridia zugedeckt hatte. Sie war nicht da, aber das wunderte ihn nicht. Sie liebte die Freiheit, genau wie er die Freiheit liebt. Er konnte es kaum fassen, sein Glück war unendlich groß. Er und Yridia hatten zueinander gefunden, vollständig, jetzt, da die Flüche besiegt waren. Doch in den Nächten, in denen er nicht neben Yridia lag, konnte er nicht einschlafen. Sie ließ ihn alle Sorgen vergessen, doch in diesen nächten konnte er nur an eine Sache denken. Dalantar. Guir dachte an die Worte der Seele, die in seinem Traum vorkam. Meinen Körper hast du besiegt, doch nicht meine Seele! Hieß das, Dalantar sei tod? Guir konnte das nicht glauben. Desswegen hatter er gestern seinen Raben Abraxas losgeschickt um Dalantar zu suchen. Guir musst seinen Bruder finden. Er wollte das gute in ihm wecken. Es war riskant und er machte Yridia eine menge Sorgen damit, das wusste er, aber er konnte nicht zulassen, das sein Bruder in der Wildnis elendich verreckt. Guir zog sich die Robe an und ging in die Burg um sich seinen Waffengurt umzulegen. Dieser war unter der Robe gut versteckt, aber auch gut erreichbar. Plötzlich hörte Guir etwas. Es war das Schlagen von Flügeln- Abraxas Flügeln! Guir rannte hinaus um zu sehen, was Abraxas ihm überbrachte. Der Rabe brauchte Guir nur anzusehen und er wusste es. Dalantar lebte! Guir rannte in die Burg zurück und schnappte sich Dalantars Amulet und sein Schwert. Dann rannte er wieder zu Abraxas. Flieg Abraxas, bring mich zu Dalantar, schnell. Abraxas erhob sich in die Lüfte und flog gen Wald. Guir rannte ihm hinterher. Es dauerte nicht lange, bis Abraxas immer tiefer sank. Guir hatte den Wald durchquert und war am Leuchtturm herausgekommen. Abraxas saß auf einem Strauch und blickte hinter diesen. Guir rannte zu diesem Strauch und hinter ihm lag er, sein Bruder Dalantar. Er sah kaum noch lebendig aus. Er hatte viel Blut verloren und wohl seit Tagen weder getrunken noch gegessen. Seine Kleidung war zerfetzt und er war übersäht mit Schnitten. Dalantar, ich bin es, Guir, dein Bruder. Ich werde dir helfen! Dalantar hob schwach den Kopf. Ah, kleiner Bruder. Es ist....irgentwie schön dich... zu sehen. Verzeih... mir bitte die Sachen... die ich dir und deinen... Freunden... angetan habe. Guir stützte ihn und sah ihn an. Du weißt, ich kann dir nicht vergeben, als Bruder. Aber ich kann dir vergeben als Freund. Dalantar lächelte schwach. Ich danke dir. Aber... bitte gib mir... mein Schwert und... das Amulet... ich weiß... du hast sie... dabei. Ich werde sterben... Guir... das weißt du auch. Bitte... behalte mich als einen... guten Menschen in... Erinnerung. Guir sah ihn flehend an. DU weißt ich kann dies nicht, aber ich werde dich als meinen Bruder in Erinnerung halten. Guir gab ihm sein Schwert und das Amulet hängte er ihm um den Hals. Ich danke...dir. Dalantar lächelte. Es war ein freundliches Lächeln, dass erste, was Guir bei ihm je gesehen hatte. Und mit diesem Lächeln starb Dalantar in Guirs Armen. Guir baute für ihn ein Floß und legte ihn auf diesem Floß nieder. Er nahm noch trokenes Holz und legte es auch dazu. Er setzt es in Brand und stieß das Floß vom Ufer ab. Dann wartete er, bis er es nicht mehr sehen konnte. Er ging wieder. Er hatte Dalantar befreit, das wusste er und er hoffte, das Dalantar den richtigen Weg in sein Leben nach dem Tod fand. Mit diesen Gedanken ging er zurück zur Burg. Abraxas flog über ihm und krächzte gelegentlich. Guir dachte an Yridia und lächelte. Auch wenn dieser Fluch ihm Leid zugefügt hatte, so hatte dieser Fluch auch Guir und Yridia näher zusammengebracht. Es war eine tiefe Liebe und Verbundenheit zwischen den beiden und er würde nie aufhören Yridia zu lieben. Er wollte für immer mit ihr zusammen sein.