Sehnsucht..
Moderator: Gamemasters
- Enwell van Illdoran
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- Joined: Tue Jan 17, 2006 11:28 am
- Location: Aristo-cat
Sehnsucht..
Die Hypnose des Praetors war ein voller Erfolg. Er war in voller Kontrolle seiner eigenen Gelueste. Selbst das huebsche Geschoepf Meriel und ihre gewaltige Sexualitaet haetten ihm seine Selbstkontrolle nun entziehn koennen. Doch durch diese vollkommende Kontrolle schien die Sehnsucht die er schon seit dem Gedaechtnis verlustes von Linella empfand. Die Sehnsucht nach naehe.
Damals in seinem Koenigreich war dies anders. Sein Volk liebte ihn. Es gab wenig schlechte Geruechte ueber ihn, ausser dem, dass er nie bei einer Frau sesshaft werden konnte. Desweiteren sah man ihn als barmherzigstes Mietglied der Koenigsfamilie. Man erzaehlte sich sein Bruder Kerigan haette die Entschlossenheit und den Gerechtigkeitssinn von seinen Eltern geerbt aber somit auch eine gewisse Strenge und Ehrgefuehl entwickelt. Waehrend Enwell die Schoenheit und Barmherzigkeit bekommen hatte aus denen auch die Sucht nach Naehe und Zuneigung kam und ihm eine grosse Eitelkeit verschaffte. So war der schoene Prinz gerne in allen Gemaechern der Frauen gesehn, die es auf der Insel Illdoran gab. Er hatte die Wahl, eine Wahl von der er gerne Gebrauch machte. Er lernte hoeflich zu Frauen zu sein und lernte ihnen Vergnuegen zu bereiten, was seine Beliebtehit nur noch steigerte. Doch als man von ihm erzaehlte, dass er zwar ein schoener zaertlicher Mann war, aber nicht zu halten waere und seine Liebe dem Wind glich, der kommt und geht, wollte er Illdoran verlassen. Er wusste das er wenn er sich hier eine Gemahlin suchen wuerde sie ihm kaum trauen wuerde, da seine unkontrolierte Libido im ganzen Reich bekannt war.
Daran erinnerte er sich in letzter Zeit immer haeufiger. Schliesslich hatte er nun einen Weg gefunden sich zu beherrschen. Und trotzdem wollte er nicht zurueck, aber dennoch wollte er die Naehe eine Frau, ob sie nun aus Illdoran stammte oder nicht. Schuld war nur Meriel. Sie hatte ihn so heiss gemacht und dann liegen lassen. Dies steigerte seine Frustration nur noch.. Er wollte Naehe und er wollte Liebe. Er wollte das jemand fuer ihn das verspuerte was er fuer Linella einst empfand. Er wollte und wollte..
Wieder tadelte er sich und seine Gedanken. Er wollte nun endlich schlafen.. So konzentrierte er sich auf die einhypnotisierte flamme auf grauem grund und schlief schnell ein.
- Enwell van Illdoran
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"Oh wie liebe ich das Abendrot,
mit Bier und Cider als Abendbrot,
das lohnt sich das lohnt sich,
trage illdoranische Krone ich,
bin beliebt im ganzen Land,
mit Bier und Cider in der Hand."
Wie oft lief ihm das Lied im Kopf wenn er trank. Das war seinem Grossvater Koenig Geniaron I. gewidmet. Dieser pflegte es grosse oeffentliche Feste zu geben an denen am meisten Bier und Cider ausgeschenkt wurde. Ein Barde schenkte an des Koenigs 30. Geburtstag ihm dieses Lied und seit diesem Tag war es ein Volkslied Illdorans.
Lustigerweise hatte Enwell eine Vorliebe fuer Cider und Bier und beides zusammen. So trank er oft in den letzten Tagen um seine Sehnsucht zu unterdruecken. Oft hatte er gesagt: "Es gibt Zeiten da ist die Flasche dein bester Geselle." Er war kein Alkeholiker. Doch in den letzten tagen tendierte er stark dazu einer zu werden. Er frass den Schmerz in sich hinein den er wusste niemanden um darueber zu reden. Er hasste dies Gefuehl der Einsamkeit. Den es ging nicht weg wenn er trank. Und doch trank er, da es dann weniger wehtat. Was mussten die Menschen von ihm denken, wenn er so betrinken auf der Wiese lag und das Volkslied sang. Doch er trank weiter und als er dann in den Shop taumelte um auf alles und jeden zu trinken war das Mass, wortwoertlich, voll. Er fiel besoffen wie er war um und schlug mit dem Kopf hart auf dewn Boden. Grade Meriel musste ihn finden. Er war ihr dankbar als er die Augen aufschlug und sie ansah. In all ihrer Schoenheit. Trotz des verschwommenen Bildes das ihn der Alkehol bescherrte, sah er ihre Gesichtszuege klar und deutlich. Konnte er da tatsaechlich Sorge auf ihrem Gesicht erkennen? Sorge fuer ihn? Was wollte dieser Typ, dieser Haendler eigentlich von ihr der um sie herumschlich. Sie trugen ihn zum Brunnen wo sie von ihm verlangten sich in einen Eimer zu erbrechen. Er weigerte sich. Es war nicht sein Stil. Er war ein Prinz von Stand und adel. Noch nie hatte er sich wegen Aelkehol und ueberhaupt freiwillig uebergeben. Der Haendler der auf den Namen Drex hoerte schlug ihm in den Magen, so fest dass er sich uebergaeb, so fest das Enwell Blut spuckte. Noch nie, noch nie in seinem Leben wurde er in angesicht einer Frau so gedemuetigt. Gryphius der das Geschehn beobachtet hatte stellte sich schuetzend vor Enwell. Enwell sammelte seine Kraft die ihm der Zorn auf Drex verleihte und erhebte sich. Mit schlafem Gesicht sah Er Drex an und winkte ihn heran. Er wollte ihn den Schlag gleich zurueckzahlen, jetzt und hier. Als Drax naehertrat holte Enwell aus und... im letzten moment erinnerte ihn die antrainierte Flamme an seine Aufgabe. Wie hat Damien dieses Bild bloss in seinen Kopf bekommen? Doch er war ihm dankbar. Im letzten Moment stoppe er seine Faust, bevor sie Drex Nase erreichte. Er stammelte Bruchstuecke von einem Satz und taumelte, noch imemr angeschlagen davon. Gryphius brachte ihn zur Burg wo er sich ausruhte. Und nun sitzt er am Fluss und hat wieder nur einen Gedanken.. Wer ist Meriel?
- Meriel Pelith
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Kümmerte es sie eigentlich wirklich?
Das war genau was sie sich fragte, in dem Moment als Enwell an der Tür zusammenbrach. Sie blickte auf ihn herab und überlegte ob und was sie nun tun solle. Doch letzten Endes kniete sie sich doch neben ihm um ihn zu helfen und auch Drex war bereit eine helfende Hand anzubieten.
Der Tag war lang gewesen für Meriel und ab und an schweiften ihre Gedanken nun zu Enwell. Sie fand es ungemein beeindruckend, dass er sich nun sogar dafür bedankt hatte, dafür dass sie seine Kleidung auf dem Baum aufhing - sie gab es nur nicht zu.
Was Meriel nicht behagte, war der Gedanke, dass er glaubte sie zu kennen. Das er glaubte zu wissen, welchen Weg man einschlagen müsse um sein Leben zu bessern. Er wusste nicht was für ein tiefer Schmerz hinter Meriels Verhalten stand und die Angst, dass sie all dem Dunkel entgegen treten müsse, das sie in sich trug. Natürlich war sie feige, aber es störte sie nicht.
Meriel würde auch weiterhin weglaufen können.
Was die attraktive Elfin allerdings verwirrte, war der Blick mit dem Enwell sie manchmal ansah. War das wirklich Zuneigung was sie in seinen Augen erkennen konnte...?
Das war genau was sie sich fragte, in dem Moment als Enwell an der Tür zusammenbrach. Sie blickte auf ihn herab und überlegte ob und was sie nun tun solle. Doch letzten Endes kniete sie sich doch neben ihm um ihn zu helfen und auch Drex war bereit eine helfende Hand anzubieten.
Der Tag war lang gewesen für Meriel und ab und an schweiften ihre Gedanken nun zu Enwell. Sie fand es ungemein beeindruckend, dass er sich nun sogar dafür bedankt hatte, dafür dass sie seine Kleidung auf dem Baum aufhing - sie gab es nur nicht zu.
Was Meriel nicht behagte, war der Gedanke, dass er glaubte sie zu kennen. Das er glaubte zu wissen, welchen Weg man einschlagen müsse um sein Leben zu bessern. Er wusste nicht was für ein tiefer Schmerz hinter Meriels Verhalten stand und die Angst, dass sie all dem Dunkel entgegen treten müsse, das sie in sich trug. Natürlich war sie feige, aber es störte sie nicht.
Meriel würde auch weiterhin weglaufen können.
Was die attraktive Elfin allerdings verwirrte, war der Blick mit dem Enwell sie manchmal ansah. War das wirklich Zuneigung was sie in seinen Augen erkennen konnte...?
- Enwell van Illdoran
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*Cling Cling Cling*
Immer wieder schleuderte Enwell die Hacke gegen den Stein. Als koennte er mit jedem Schlag die Frustration in sich toeten. Doch woher kam es das diese Frustration kein Ende nahm. Er erinnerte sich an das gespraech mit Gryphius vor der Burg heute Mittag. Midrusio tauchte auf. Lange hatte er ihn nicht gesehn und so schwatzten sie etwas. Enwell deutete an das es schon geruechte gab, er waere ein Lustmolch, "Lustbock" wie Brendill sagte. Midrusio wollte naeheres ueber die Dame wissen, doch Enwell schwieg. Als Midrusion also weiterzog, fragte Gryphius:
"Zu schmerzlich ist die Erinnerung daran, habe ich recht?"
Nein das war es nciht, dachte er kopfschuettelnd. "Eher unangenehm."
Gryphius spielte auf seiner Laute. Er hatte viel dazu gelernt.
"Was ist euch besonders unangenehm?" fragte er. Enwell fand schnell eine Antwort, die ihn selbst ueberraschte.
".., dass ich eine art eifersucht empfinde wenn ich sie turteln seh... "
Gryphius naechste frage schockte ihn:
"Liebt ihr sie, Enwell?"
Reflexartig schuettelte den Kopf. Doch dann hoerte er in sich hinein, und fand weder ein ja noch ein nein. Nur seine verwirrung konnte er hoeren.
So antwortete er: "Ich fuehle mich zu ihr hingezogen, ja.. doch anders als andre.. Ob dies Liebe ist? Ich hoffe nicht.. Andernfalls sehe ich schon die naechste Enttaeuschung auf mich zu kommen."
Diese Saetze hingen ihm im Kopf. Und selbst der Monotone Klang seiner Spitzhacke konnte es nicht uebertonen.
*Cling Cling Cling*
Immer wieder schleuderte Enwell die Hacke gegen den Stein. Als koennte er mit jedem Schlag die Frustration in sich toeten. Doch woher kam es das diese Frustration kein Ende nahm. Er erinnerte sich an das gespraech mit Gryphius vor der Burg heute Mittag. Midrusio tauchte auf. Lange hatte er ihn nicht gesehn und so schwatzten sie etwas. Enwell deutete an das es schon geruechte gab, er waere ein Lustmolch, "Lustbock" wie Brendill sagte. Midrusio wollte naeheres ueber die Dame wissen, doch Enwell schwieg. Als Midrusion also weiterzog, fragte Gryphius:
"Zu schmerzlich ist die Erinnerung daran, habe ich recht?"
Nein das war es nciht, dachte er kopfschuettelnd. "Eher unangenehm."
Gryphius spielte auf seiner Laute. Er hatte viel dazu gelernt.
"Was ist euch besonders unangenehm?" fragte er. Enwell fand schnell eine Antwort, die ihn selbst ueberraschte.
".., dass ich eine art eifersucht empfinde wenn ich sie turteln seh... "
Gryphius naechste frage schockte ihn:
"Liebt ihr sie, Enwell?"
Reflexartig schuettelte den Kopf. Doch dann hoerte er in sich hinein, und fand weder ein ja noch ein nein. Nur seine verwirrung konnte er hoeren.
So antwortete er: "Ich fuehle mich zu ihr hingezogen, ja.. doch anders als andre.. Ob dies Liebe ist? Ich hoffe nicht.. Andernfalls sehe ich schon die naechste Enttaeuschung auf mich zu kommen."
Diese Saetze hingen ihm im Kopf. Und selbst der Monotone Klang seiner Spitzhacke konnte es nicht uebertonen.
*Cling Cling Cling*
- Enwell van Illdoran
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Enwell streifte durch die Laendereien Trolls Banes und suchte Ruhe. Er wollte nicht die Hasst und den Stress der Stadt mitbekommen, deren Fokus seiner Meinung nach Meriel war. Er wanderte Den FLuss entlang um ein ruhiges Plaetzchen zu finden und liess sich nieder. Weder in der Mine fand er Ruhe noch in de Zuflucht, ueberall begegneten ihm Gefuehle. Er setzte sich an den Baum und griff in seine Tasche. Er hatte ein Pergament mitgenommen. Den Grauen Kodex. Und ein Satz brannte sich in sein Hirn.
"Gefuehle sind unwichtig. Leere deinen Geist!"
Er dachte lange nach. Er fuehlte sich schwach. Schwach weil er nicht stark genug war seinen Geist zu leeren. Immer wieder versuchten ihn seine Gefuehle. Immer wieder gab er ihnen nach. Wie oft hat er sein Gleichgewicht verloren weil ihn seine Gefuehle lockten. Seine Sehnsucht nach naehe. Er fasste einen Entschluss. Er wuerde fuer niemanden mehr ein offenes Buch sein. Seine Gefuehle verbergen und sich von Meriel distanzieren. Von Meriel und von allen Geschoepfen zu denen er sich aehnlicher Massen hingezogen fuehlte. Den der Orden erwartete dies. Damien er wartete dies. Und der Kodex. Der graue Kodex. Er fluchte ein letztes mal, als finale letzte aeusserung seiner Gefuehle und steckte seinen Kopf in den Fluss als wolle er die gefuehle von sich waschen, aus seinem Kopf spuelen. Dann trocknete er sein Haar und flochte es zu dem strengen Zopf, konzentriete sich auf die Flamme und sein gesicht vereiste. Tut mir leid, Meriel doch dies ist der Weg den ich waehlte....
So verschwand er im Schatten der aufziehenden Nacht und liess die Gedanken an Meriel an dem Apfelbaum neben dem Trolls Vain. Auf dass er sie abholen kann wann er sie braeuchte....
"Gefuehle sind unwichtig. Leere deinen Geist!"
Er dachte lange nach. Er fuehlte sich schwach. Schwach weil er nicht stark genug war seinen Geist zu leeren. Immer wieder versuchten ihn seine Gefuehle. Immer wieder gab er ihnen nach. Wie oft hat er sein Gleichgewicht verloren weil ihn seine Gefuehle lockten. Seine Sehnsucht nach naehe. Er fasste einen Entschluss. Er wuerde fuer niemanden mehr ein offenes Buch sein. Seine Gefuehle verbergen und sich von Meriel distanzieren. Von Meriel und von allen Geschoepfen zu denen er sich aehnlicher Massen hingezogen fuehlte. Den der Orden erwartete dies. Damien er wartete dies. Und der Kodex. Der graue Kodex. Er fluchte ein letztes mal, als finale letzte aeusserung seiner Gefuehle und steckte seinen Kopf in den Fluss als wolle er die gefuehle von sich waschen, aus seinem Kopf spuelen. Dann trocknete er sein Haar und flochte es zu dem strengen Zopf, konzentriete sich auf die Flamme und sein gesicht vereiste. Tut mir leid, Meriel doch dies ist der Weg den ich waehlte....
So verschwand er im Schatten der aufziehenden Nacht und liess die Gedanken an Meriel an dem Apfelbaum neben dem Trolls Vain. Auf dass er sie abholen kann wann er sie braeuchte....