Nie hatte er den Rat seines Lehrmeisters so nötig gehabt. Den Rat der ihn schon so oft wieder auf den grauen Pfad zurückgebracht hatte.
Er sass in der Bibliothek, zwei Regale weiter hatte sich seine Tochter ein Nachlager aufgeschlagen. Neben ihr lag ein Buch aufgeschlagen, und auf den Seiten waren feuchte Flecken als überreste ihre Tränen geblieben. Ihr Kopf lag auf einem Bücherstapel. Ihr Atem war so ruhig, so unschuldig ruhig, so unbekümmert ruhig. Doch Enwell wusste das mit dem erwachen der Kummer wiederkehren wird. Dies war einer der Gründe warum er in dieser Nacht neben ihr wachte und kein Auge zudrücken würde, um sie rechtzeitig tösten zu können... Doch das war nicht der einzige Grund dafür das er nicht schafen würde. Er musste sich Gedanken machen wie er ihren Kummer, den seiner Frau (die nicht die Mutter des Kindes ist) und seinem eigenen ein Ende setzen konnte.
So sehr er auch meditierte- die Flamme auf grauem Grund, das Symbol seines geistlichem Gemütes, blieb lodernd. Sie beruhigte sich nicht. Und je mehr Enwell darüber nachdachte desto mehr wurde ihm klar das die Flamme alles ausser einem Grund hatte sich zu beruhigen. So viel war in 2 Tagen passiert. 2 Tage die das Leben für 3 Menschen für immer ändern würden....
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Enwell stand auf dem seinem Schiff und lachte erfreut auf als er den Matrosen aus dem Ausguck rufen hörte dass sie in kürze Gobiath erreichen. Der Besuch bei seiner Mutter war sehr entspannend auch wenn diese so seltsam besorgt um ihn wirkte und ihn am liebsten gleich da behalten hätte. Doch so sind Mütter doch? Nur eines was besonders seltsam. Warum war sie so versessen darauf das Katherine und er endlich Kinder bekamen. Hatte sie nicht immer gesagt, dass es ihr das Herz zerreissen würde, wenn sie in der Blüte ihres zweiten Frühlings Grossmuter werden müsste. Serphine schien eigentlich immer sogr eine Art Abneigung für Kleinkinder zu haben.... Aber auch sie wird halt alt..., sagte er bei sich und rief seine Taube um einen Brief an Kitty ihm einen Brief a Katherine zu überreichen. Er freute sich schon so in der Taverne bei entspannter Stimmung ein Glas Cider mit ihr zu trinken und sie dann auf dem Weg nach Hause im dunkeln irgendwo ganz überraschend zu Verführen. Er genoss das Eheleben.
Doch statt einem entspannten Glas Cider und spontanten Verführungen fand er an diesem Abend in der Taverne eine ganz andere Stimmung vor. Seine Frau stritt sich mit einem Mädchen von jungem Alter und gab ihm als Begrüssung die Eröffnung das dies seine Tochter war.... Seine Was?! Seine Tochter!!! Und er wußte gleich das sie nicht lügte, denn in ihren Augen war die selbe Entschlossenheit zu sehn wie in den seinen eigenen zudem wahren sie genauso Smaragdgrün wie die seinen...
Es stellte sich heraus das ihre Mutter Ilwira, eine von Enwells ersten Liebschaften seiner Jugend war. Er war grade 15 als er Ilaya zeugte.
Ein sehr schönes Mädchen, 2 Lenzen Älter als er selbst, für das er lange gekämpft hatte um sie schliesslich in einem Feld zu verführen.
Das Mädchen hatte noch einen Brief der Enwell noch ganz andere Tatsachen eröffnete. Ein Vertrag zwischen Ilwiras Familie und Seraphine, Enwells eigener Mutter. Hierdrin wurde vereinbart das Ilwira Enwell niemals wiedersehn durfte, es strengstens untersagt ist, dass Enwell überhaut etwas von seiner Tochter erfährt und das jegliche Information über die wahre Indentität des Vaters geheim bleiben muss. Im Gegenzug wurde dem Kind eine Ausbildung an Illdorans höchsten Schulen gewährt und ihr und ihrer Mutter war ein kleines Gut 2 Tage von der Königsstadt entfernt zuteil.
Nach Jahren der Lüge muss Ilwira ihrer Tochter die Wahrheit über ihren Vater eröffnet haben. Enwell kochte vor Wut auf den kalten Stolz seiner Familie.
Das gespräch zwischen Enwell, Katherine und Ilaya war zu Streit verurteilt und endete recht abrupt als Ilaya das weite suchte. Vorerst.
Am Tag darauf fand sie ihn in der Burg. Enwell war froh das sie nicht wieder zurückgekehrt war. So seltsam ihm der Gedanke vorkam, wenn er den Ehering am Finger spürte, so verspürte er doch auch Stolz in seiner Brust, ein so schönes und auch intelligentes Mädchen gezeugt zu haben. Er erklärte ihr seine Ansichten, erklärte ihr die damaligen Umstäde und versuchte Ilaya das Verständnis für seiner Mutters Entscheidung beizubringen und sie zugleich für den mangelden Respekt gegenüber seiner Ehefrau Katherine zu tadeln. Und alles wirkte als würde Enwell wieder die Kontrolle über seine Lage bekommen als sie in der Bibliothek plötzlich auf Kerigan trafen.....
Kerigan war der härtste Vertreter des kalten Stolzes seiner blaublütigen Familie. Er hatte das Verständnis von Ehre und Adliger Werte an den schlechtesten Orten gelernt. Im Krieg...
Im Krieg ist der König der Anführer des Rudels, dann kommen die Soldaten und dann die Bauern und schliesslich die Frauen. Die Adligen Frauen sind diejenigen für die man kämpft. Die Bäuerlichen Frauen, sind nur hindernisse. Im Krieg ist diese Denkweise vielleicht hilfreich wenn man entscheidungen in einer Schlacht trifft die über Sieg oder NIederlage ausschlag geben, und Prioritäten für taktische Züge festlegen. Doch im Leben, in der Liebe und der eigenen Familien-Politik, fand Enwell diese Denkweisen immer unangebracht. Als Jugendlicher, weil ihm diese Denkweise seine Liebschaften schwierig machte, und nun..
Nun weil ihn sein eigener Bruder zu Begrüssung eine schallende Ohrfeige gab, in vor den Augen seines Kindes und seiner Liebsten demütigte.
Es artete in einen unvermeindlichen Streit aus, in dem Enwell immer mehr den Drang verspürte Kerigan die Zähne auszuschlagen. Doch dieser Drang artete in einen Hass aus, als Kerigan ihm eröffnete, das seine eigene Mutter Kerigan darum gebeten hatte, die Mutter Ilayas zu töten und dazu ihn und Katherine aus Illdoran zu verbannen. Und nach dem Enwell seinen Siegelring übergeben hatte, hatte Kerigan beide Bitten erfüllt. Doch sein tödlicher Hass wurde mit einem Schlag beendet. Einem Schlag von Kerigans Faust. Bewusstlos lag er am Boden. Und als er erwachte war Katherine grade dabei, seinen Bruder tölich zu beleidigen. Er wusste er müsste dem nun ein Ende machen. So zog er Frau und Kind wieder hinein in die Bibliothek und machte sich ersteinmal daran sein verstörtes Kind zu trösten.
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Und bis jetzt, ist es ihm nicht gelungen sein inneres Pendel, dass mal mehr auf der Seite des Hasses schwingt und ihn mit Rachegedanken plagt, und mal auf der Seite der Liebe schwingt, die sich damit beschäftigt Pläne für die Zukunft seiner engsten Familie zu schmieden, in eine gleichmässigkeit zu bringen.
Es gab für ihn nur einen Mann, mit dem er reden musste. Damien, sein Lehrmeister, sein weiser Freund. Dieser Elf war ein Vorbild, eine Vaterfigur, ein Lehrer für Enwell. Er brauchte ihn nun und bald, da sein grauer Pfad einzustürzen drohte. Und doch war er sich nciht sicher ob dieser ihm überhaupt helfen konnte. Damien hatte, soweit Enwell wusste keine Kinder, er war wol noch nicht einmal verheiratet. Enwell wusste nichts über Damiens Familie. Alles was Enwell ein wenig Sicherheit gab, war die Tatsache das Damien wahrscheinlich schon 60 von Enwells bisherigen Leben erlebt hatte. Und vieleicht hatte sich in dieser Zeit ja mal etwas ähnlches abgespielt. Enwell seufzte mit dieser viel zu kleinen Portion Sicherheit und entschloss sich nach seinem Kind du sehn.
Für sie da sein ist jetzt das wichtigste...
Sorgen und Rat
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- Enwell van Illdoran
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Tränen. Immer wieder rannen Tränen über Kittys Wangen als sie diese Nacht vorm Spiegel in dem Zimmer stand, welches ihr Samantha gütiger Weise für ein paar Tage überlassen hatte.
Sie betrachtete sich selbst in dem großen Spiegel, insofern ihre glasigen Augen dies überhaupt zuließen. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen die davon zeugten, wie wenig Schlaf sie in letzter Zeit bekam. Ihr sonst so kurzes Haar war mittlerweile ein schönes Stück gewachsen,da sie es Enwell zu liebe nämlich nicht schneiden ließ, auch wenn er nie darum gebeten hatte. Und sie trug ein Kleid.
Kitty kam sich so fürchterlich alt vor. Was war geschehen? Das im Spiegel war nicht mehr Kitty MacGaffy, die junge Tavernenwirtin mit ihrem kecken Lächeln und ihrer lebensfrohen, stürmischen Art. Nein, sie sah Katherine van Illdoran, die Ehegattin im Schatten ihres Mannes und nun mit einem Kind, dass nicht mal ihr eigenes war.
Ilaya.
Sie schüttelte den Kopf und weitere Tränen rannen über ihre blassen Wangen. Wie sollte sie das schaffen? Ilaya hatte bereits eine Mutter gehabt und mit ihren 14 Jahren wird sie keine zweite mehr akzeptieren. Und Kitty wollte es auch gar nicht. Vor gut 2 Jahren war sie doch selbst noch ein Kind gewesen, wie sollte sie es *jetzt* schaffen ein eigenes 'großzuziehen'?
"Warum habe ich mich so sehr aufgegeben", dachte Kitty still zu sich. "Warum trage ich meine Haare nicht mehr so wie früher? Wieso trage ich ein Kleid, dass mehr gekostet hat, als ich mir hätte selbst nach Monaten nicht leisten können. Warum kann ich nicht mehr ehrlich lachen..."
Kitty hab ihre Hand und berührte das Glas des Spiegels...
"Wer bin ich?"
Sie betrachtete sich selbst in dem großen Spiegel, insofern ihre glasigen Augen dies überhaupt zuließen. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen die davon zeugten, wie wenig Schlaf sie in letzter Zeit bekam. Ihr sonst so kurzes Haar war mittlerweile ein schönes Stück gewachsen,da sie es Enwell zu liebe nämlich nicht schneiden ließ, auch wenn er nie darum gebeten hatte. Und sie trug ein Kleid.
Kitty kam sich so fürchterlich alt vor. Was war geschehen? Das im Spiegel war nicht mehr Kitty MacGaffy, die junge Tavernenwirtin mit ihrem kecken Lächeln und ihrer lebensfrohen, stürmischen Art. Nein, sie sah Katherine van Illdoran, die Ehegattin im Schatten ihres Mannes und nun mit einem Kind, dass nicht mal ihr eigenes war.
Ilaya.
Sie schüttelte den Kopf und weitere Tränen rannen über ihre blassen Wangen. Wie sollte sie das schaffen? Ilaya hatte bereits eine Mutter gehabt und mit ihren 14 Jahren wird sie keine zweite mehr akzeptieren. Und Kitty wollte es auch gar nicht. Vor gut 2 Jahren war sie doch selbst noch ein Kind gewesen, wie sollte sie es *jetzt* schaffen ein eigenes 'großzuziehen'?
"Warum habe ich mich so sehr aufgegeben", dachte Kitty still zu sich. "Warum trage ich meine Haare nicht mehr so wie früher? Wieso trage ich ein Kleid, dass mehr gekostet hat, als ich mir hätte selbst nach Monaten nicht leisten können. Warum kann ich nicht mehr ehrlich lachen..."
Kitty hab ihre Hand und berührte das Glas des Spiegels...
"Wer bin ich?"