Arbeit

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Guir Rabenflügel
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Arbeit

Post by Guir Rabenflügel »

Guir saß auf der Erde vor der Tür des Druidenhauses und sah hinüber zum Eldankloster, das immer noch vereinzelt von den Flammen des gestrigen Tages heimgesucht wurde. Das Haus der Druiden hatte außer ein paar Blutspritzern keinen Schaden genommen und diese Blutspritzer hatte Guir heute sorgfälltig und in mühsamer Arbeit verschwinden lassen. Auf diesem Haus, soll nie ein Blutfleck sein, hatte er sich gedacht und sich an die Arbeit gemacht.
Tränen rollten ihm über das Gesicht, als er daran dachte, wie schön dieser Ort doch gewesen war und was Negros nun damit gemacht hatte. Guir hatte Rache geschwohren. Niemals könnte er dies akzeptieren. Irgentwann, würde Negros vor ihm liegen, fast schon tot und Guir würde über ihm stehen und lächeln.
Guirs Laune, von Sehnsucht nach Yridia schon stark angeschlagen, war gestern auf seinen Tiefpunkt geraten. Sein Lächeln war nun voll und ganz aus seinem Gesicht gewichen. Er kannte nur noch Trauer und Wut, sonst war sein Gesicht ausdruckslos.
Guir sah nach oben in den Himmel, wo Abraxas traurig seine Kreise über das Kloster zog. Ach Yridia, ich wünschte du wärst jetzt hier. Ich habe solche Sehnsucht nach dir und mache mir fürchterliche Sorgen um dich. Eine weitere Welle von Tränen floß über sein Gesicht und er vergrub es in seinen Händen. Guir fühlte sich so langsam aber sicher immer leerer. Sein Lebenswille war fast erloschen und nur noch Hoffnung und die Liebe zu Yridia hielten ihm am Leben. Langsam stand er auf und holte ein paar Eimer und füllte sie mit Wasser. Damit ging er zum Kloster und löschte die paar letzten Flammen. Dann ging er wieder zum Druidenhaus und setzte sich oben an den Tisch. Von der Arbeit und der Anstrengung der letzten Tage schlief Guir schnell ein...
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