Alleine und ernst wandert Yridia durch die nördlichen Wälder. Der Kampf der in ihr tobt ist hart - sie muß einen Weg wählen - ihren Weg.
Seit jenem Abend in der Burg als der Magier Djironnyma Kontakt zu Alexander suchte und sie durch ihn gespürt hatte wie schlecht es dem Ritter ging -- spätestens seit dort hatte sie die Vergangenheit eingeholt.
Das Blut ihrer Eltern läßt sich nicht verleugnen -- beide mächtige Magier --beide auf unterschiedlichen Seiten. Schwarze Magie, verabscheuungswürdig - todbringend und machthungrig der Vater - die andere Seite eine strahlende Mutter, Heilerin und Helferin - Magie nie gedankenlos benutzend.
Beide tot - das eigene Kind heimatlos zurückgelassen mit diesem Erbe.
In Yridia steigt so etwas wie Bitterkeit auf.
Wie soll sie damit nur umgehen ?? Sie glaubte hier auf Gobaith endlich Ruhe gefunden zu haben. Und nun packte sie dieser Seelensturm so unvermittelt.
Sie hatte Djironnyma eine Taube geschickt mit der Bitte um Unterricht, doch in seiner Weisheit sah er wohl den Konflikt voraus. Er machte ihr die Konsequenzen klar.
Entweder Magierin - oder Druidin und Heilerin.
In Ihrer Not hatte sie am gestrigen Abend Rat gesucht - Rat bei Graf Lennier der so etwas wie ein Vater für Sie geworden war - ihr Lehrmeister.
Auch die Gräfin war anwesend und sie hatte etwas sehr wichtiges gesagt --
man solle nichts halberzig tun.
Sie hatten sich Yridias Kummer angehört und Rat erteilt - und doch -
wie sollte sie eins werden mit sich und dieser Welt wenn zwei völlig verschiedene Welten in ihr tobten ?
Der Graf hatte sie gefragt wo sie sich zuhause fühle --- --- hier im Wald, bei den Druiden. Sie war so stolz gewesen das Examen zur Heilerin in kurzer Zeit geschafft zu haben, das Lob Avareniahs und ihre Mitgliedschaft bei den Druiden waren so wichtig für sie gewesen.
Sie nagt an der Unterlippe und grübelt --- ein Stöhnen bricht aus ihr hervor ---
"Ushara hilf mir --- hilf mir einen Weg zu finden diese beiden Seiten zu versöhnen - meine Angst zu besiegen -- das Richtige zu tun -- Ushara bitte"
............. eine Träne rinnt langsam über ein blasses Gesicht dem man die Seelenqualen ansieht.
Doch die Wälder Gobaiths bleiben stumm und friedlich -------
Yridia's Kampf
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- Yridia Anar
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Yridia's Kampf
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- Yridia Anar
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Sie erwachte am Fuße des Altars. Wann sie wohl eingeschlafen war ?
Die Reste eines Traumes wehten durch ihren Geist - Mutter !
Sie hatte von ihr geträumt, von ihrer stolzen und schönen Mutter, die niemals von Zweifeln geplagt war wie sie Yridia.
Noch spürte sie den Kuß auf ihrer Stirn und ihr Hand bewegte sich dorthin so als ob sie ihn für ewig festhalten wollte.
Die Erinnerung verblasste schnell und sie runzelte die Stirn, was hatte ihre Mutter gesagt ? " Meine Sonnentochter -- glaube an Dich ?"
Aber eigentlich mußte sie es nicht genau wissen, denn ihr Geist war klar und ihr Herz ruhig.
Sie wollte Druidin und Heilerin sein mit all ihrer Kraft und mit ganzem Herzen.
Die Götter würden wissen wieso - sie hatten ihr den Weg gewiesen.
Yridia stand langsam auf und schüttelte die Tannennadeln aus ihrem Umhang. Sie ging zur Statue und legte einen Kranz aus Blüten und Kräutern.
"Ushara ich danke Dir - ich werde mich meiner Aufgabe würdig erweisen."
Und dann ging sie mit leichten Schritten in Richtung der grauen Zuflucht.
Die Reste eines Traumes wehten durch ihren Geist - Mutter !
Sie hatte von ihr geträumt, von ihrer stolzen und schönen Mutter, die niemals von Zweifeln geplagt war wie sie Yridia.
Noch spürte sie den Kuß auf ihrer Stirn und ihr Hand bewegte sich dorthin so als ob sie ihn für ewig festhalten wollte.
Die Erinnerung verblasste schnell und sie runzelte die Stirn, was hatte ihre Mutter gesagt ? " Meine Sonnentochter -- glaube an Dich ?"
Aber eigentlich mußte sie es nicht genau wissen, denn ihr Geist war klar und ihr Herz ruhig.
Sie wollte Druidin und Heilerin sein mit all ihrer Kraft und mit ganzem Herzen.
Die Götter würden wissen wieso - sie hatten ihr den Weg gewiesen.
Yridia stand langsam auf und schüttelte die Tannennadeln aus ihrem Umhang. Sie ging zur Statue und legte einen Kranz aus Blüten und Kräutern.
"Ushara ich danke Dir - ich werde mich meiner Aufgabe würdig erweisen."
Und dann ging sie mit leichten Schritten in Richtung der grauen Zuflucht.