Die Brandung
Posted: Sat Jun 27, 2009 1:05 am
((offen für jeden, der was konstruktives zu schreiben hat))
Jason wacht auf und befreit sich von seiner Decke, er tritt ans Fenster, blickt in den klaren Sternenhimmel.
Seit einiger Zeit fällt ihm das Schlafen sehr schwer, eine innere Unruhe treibt ihn jede Nacht aus seinem Bett.
Diese Nacht ist es schlimmer als je zuvor. Keine Ruhe, kein Schlaf.
Jason schlüpft ihn seine Hose und streift sich das Hemd über. Als er vor die Tür tritt atmet er die frische, kühle Luft ein, wandert langsam durch die dunklen Straßen und verlässt die Stadt in Richtung Hafen. Eine unsichtbare Hand führt ihn in Richtung Hafen, an ihm vorbei zu der Küste, an der er einst strandete.
"Zurück zum Anfang, dem Ausgangspunkt meines neuen Lebens."
Jason läuft die Küste entlang, barfuss. Er fühlt jeden Stein, jeden Grashalm und nimmt alles ganz bewusst auf. Er möchte endlich zur Ruhe kommen.
Die heranbrausende Welle bricht, die frische Luft des Meeres strömt in seine Nase. Jason geht an der Küste auf die Knie und streicht mit einer Hand sanft durch das Wasser.
"Es tut mir leid. Ich wünschte, ich hätte euch nach Albar zurückbringen können... Mutter,... ...danke. All dein Wissen, deine Künste, welche du mich gelehrt hast, helfen mir hier sehr..."
Er schmeckt salzige Tränen auf seinen Wangen. Salzig wie das Meer.
"Vater, ich verneige mich vor dir. Deine Kraft und dein Wissen bleibt unerreicht. Ich bitte um Vergebung, dass ich dir wohl nie gerecht werden kann... ...Ich versuche hier etwas zu ändern, doch komme ich nicht voran. Bitte gib mir einen Rat, was soll ich tun?"
Jason blickt auf das dunkle Meer hinaus. Das Meer rauscht, flüstert mit rauher Stimme, eine Antwort gibt es jedoch nicht.
Jason läuft weiter die Küste ab, auf der Suche nach Antworten, vergeblich. Er bleibt stehen, blickt ruhig auf das Meer hinaus, scheint vollkommen klar, dann bricht es mit aller Gewalt aus ihm heraus.
"WARUM,... ohhhhh, warum nur. Wie kann ich denn etwas zum Guten wenden, wenn ich euer Leid verursacht habe. Ich möchte hier doch heimisch werden, aber ich kann die Last nicht länger tragen... Ich will vergessen und mich doch erinnern."
Der Schrei und das lautstarke Klagen scheucht die nachtaktiven Vögel aus dem nahen Waldstück auf. Lautstark erheben sie sich in die Lüfte, der Wald rauscht, ist voller Leben.
Jason ist an der Küste zusammengesunken, nur noch eine leere Hülle. Fern der jungen Gestalt, die er einst war. Das Meer vor sich, den Wald im Rücken.
Neben den Vögeln scheint auch etwas anderes erwacht zu sein. Tote Augen mustern die zusammengesunkene Gestalt und rücken langsam vor, im Einklang mit dem Rauschen des Waldes, Stück für Stück.
Eine Schattengestalt nähert sich, steht unmittelbar hinter Jason und hebt die Arme...
Die Schneide glänzt unter dem Sternenhimmel,
Wind kommt auf,
das Meer rauscht lauter...
"Jason... Jason pass auf"
Man mag es Einbildung nennen, doch auf Gobaith scheint wohl vieles möglich, Jason hört die Stimme seiner Mutter aus den Wellen.
Erstmals wird sein noch recht junges Alter deutlich. Seine Bewegung ein einziger Fluss, geschmeidig und schnell. Das Gesicht jedoch eine harte, konzentrierte Maske.
Jason greift an seinen Gürtel, wo anstatt eines Schwertes nur ein Kochlöffel hängt. Dieser muss dann wohl reichen...
Er greift ihn, erhebt sich gleichsam und dreht sich um. Alles in einer einzigen Bewegung.
Er erblickt eine Schattengestalt, die erhobene glänzende Schneide... Das Schwert senkt sich, Jason streckt seinen Arm mit dem Kochlöffel entgegen... Jason schließt die Augen, doch nicht das Erwartete tritt ein. Kein Brechen des Kochlöffels, kein Schnitt, kein Blut. Statt dessen das Geräusch von Metall auf extrem hartem Holz.
Der lastende Druck ist stark, Jasons Arme geben langsam nach, seine Knie werden weich.
Jason taumelt... auf den kleinen Steinen verliert er den Halt und strauchelt rückwärts auf die Klippe zu...
Er rutscht ab. Die Hände erhoben stürzt Jason die Klippe hinab, taucht ein in das kalte Meer, schluckt salziges Wasser, die Sicht verschwimmt...
'Lasst ihr mich nun vergessen. Holt mich zu euch. Wenn es so sein soll, dann lasst es hier enden.' denkt Jason als seine letzten Sinne schwinden.
Gedankenfetzen zucken durch seinen Kopf, zusammenhangslose Bruchstücke seines Lebens auf Gobaith
'Bane... Mentor Werner... Greenbriar... Freunde... Hasenbraten... Bane... Hass... Liebe... flammend rotes Haar... flammend rotes Haar... Jul...... ........ .........'
Jason sinkt in die Dunkelheit... ...Stille
((ist er tot, kann er gerettet werden? Wird er vergessen haben? Soll dies das Ende sein?))
Jason wacht auf und befreit sich von seiner Decke, er tritt ans Fenster, blickt in den klaren Sternenhimmel.
Seit einiger Zeit fällt ihm das Schlafen sehr schwer, eine innere Unruhe treibt ihn jede Nacht aus seinem Bett.
Diese Nacht ist es schlimmer als je zuvor. Keine Ruhe, kein Schlaf.
Jason schlüpft ihn seine Hose und streift sich das Hemd über. Als er vor die Tür tritt atmet er die frische, kühle Luft ein, wandert langsam durch die dunklen Straßen und verlässt die Stadt in Richtung Hafen. Eine unsichtbare Hand führt ihn in Richtung Hafen, an ihm vorbei zu der Küste, an der er einst strandete.
"Zurück zum Anfang, dem Ausgangspunkt meines neuen Lebens."
Jason läuft die Küste entlang, barfuss. Er fühlt jeden Stein, jeden Grashalm und nimmt alles ganz bewusst auf. Er möchte endlich zur Ruhe kommen.
Die heranbrausende Welle bricht, die frische Luft des Meeres strömt in seine Nase. Jason geht an der Küste auf die Knie und streicht mit einer Hand sanft durch das Wasser.
"Es tut mir leid. Ich wünschte, ich hätte euch nach Albar zurückbringen können... Mutter,... ...danke. All dein Wissen, deine Künste, welche du mich gelehrt hast, helfen mir hier sehr..."
Er schmeckt salzige Tränen auf seinen Wangen. Salzig wie das Meer.
"Vater, ich verneige mich vor dir. Deine Kraft und dein Wissen bleibt unerreicht. Ich bitte um Vergebung, dass ich dir wohl nie gerecht werden kann... ...Ich versuche hier etwas zu ändern, doch komme ich nicht voran. Bitte gib mir einen Rat, was soll ich tun?"
Jason blickt auf das dunkle Meer hinaus. Das Meer rauscht, flüstert mit rauher Stimme, eine Antwort gibt es jedoch nicht.
Jason läuft weiter die Küste ab, auf der Suche nach Antworten, vergeblich. Er bleibt stehen, blickt ruhig auf das Meer hinaus, scheint vollkommen klar, dann bricht es mit aller Gewalt aus ihm heraus.
"WARUM,... ohhhhh, warum nur. Wie kann ich denn etwas zum Guten wenden, wenn ich euer Leid verursacht habe. Ich möchte hier doch heimisch werden, aber ich kann die Last nicht länger tragen... Ich will vergessen und mich doch erinnern."
Der Schrei und das lautstarke Klagen scheucht die nachtaktiven Vögel aus dem nahen Waldstück auf. Lautstark erheben sie sich in die Lüfte, der Wald rauscht, ist voller Leben.
Jason ist an der Küste zusammengesunken, nur noch eine leere Hülle. Fern der jungen Gestalt, die er einst war. Das Meer vor sich, den Wald im Rücken.
Neben den Vögeln scheint auch etwas anderes erwacht zu sein. Tote Augen mustern die zusammengesunkene Gestalt und rücken langsam vor, im Einklang mit dem Rauschen des Waldes, Stück für Stück.
Eine Schattengestalt nähert sich, steht unmittelbar hinter Jason und hebt die Arme...
Die Schneide glänzt unter dem Sternenhimmel,
Wind kommt auf,
das Meer rauscht lauter...
"Jason... Jason pass auf"
Man mag es Einbildung nennen, doch auf Gobaith scheint wohl vieles möglich, Jason hört die Stimme seiner Mutter aus den Wellen.
Erstmals wird sein noch recht junges Alter deutlich. Seine Bewegung ein einziger Fluss, geschmeidig und schnell. Das Gesicht jedoch eine harte, konzentrierte Maske.
Jason greift an seinen Gürtel, wo anstatt eines Schwertes nur ein Kochlöffel hängt. Dieser muss dann wohl reichen...
Er greift ihn, erhebt sich gleichsam und dreht sich um. Alles in einer einzigen Bewegung.
Er erblickt eine Schattengestalt, die erhobene glänzende Schneide... Das Schwert senkt sich, Jason streckt seinen Arm mit dem Kochlöffel entgegen... Jason schließt die Augen, doch nicht das Erwartete tritt ein. Kein Brechen des Kochlöffels, kein Schnitt, kein Blut. Statt dessen das Geräusch von Metall auf extrem hartem Holz.
Der lastende Druck ist stark, Jasons Arme geben langsam nach, seine Knie werden weich.
Jason taumelt... auf den kleinen Steinen verliert er den Halt und strauchelt rückwärts auf die Klippe zu...
Er rutscht ab. Die Hände erhoben stürzt Jason die Klippe hinab, taucht ein in das kalte Meer, schluckt salziges Wasser, die Sicht verschwimmt...
'Lasst ihr mich nun vergessen. Holt mich zu euch. Wenn es so sein soll, dann lasst es hier enden.' denkt Jason als seine letzten Sinne schwinden.
Gedankenfetzen zucken durch seinen Kopf, zusammenhangslose Bruchstücke seines Lebens auf Gobaith
'Bane... Mentor Werner... Greenbriar... Freunde... Hasenbraten... Bane... Hass... Liebe... flammend rotes Haar... flammend rotes Haar... Jul...... ........ .........'
Jason sinkt in die Dunkelheit... ...Stille
((ist er tot, kann er gerettet werden? Wird er vergessen haben? Soll dies das Ende sein?))