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Weg zum Leuchttum
Posted: Mon May 25, 2009 4:11 pm
by masbut gobeer
MAsbut Gobeer erreicht mit seinem vollbepackten Esel die Nordbrücke. Schieres Entsetzen spiegelt auf seinem Gesicht. Die Brücke ist zerstört. Wie in Usharas Namen, denkt er, soll ich nun in den Norden gelangen. Er kritzelt einige Worte auf einen Zettel und legt ihn - mit einem Stein befestigt - auf die kaputte Brücke. Darauf steht:
Wer kennt einen sicheren Weg in den Norden?
MG
Posted: Mon May 25, 2009 10:18 pm
by Saril
Saril schlendert zum südlichen Ende der Brücke bei der Zuflucht. Gerade will er sich über den Fluss teleportieren als ihm ein Stein mit einen Zettel darunter auffällt. Er hebt eine Braue und zieht den Zettel unter dem Stein hervor. „Was ist denn das?“ Fragt er zu sich selbst, bevor er das liest was auf dem Zettel steht. „Mh einen sicheren Weg“ murmelt er und zieht einen Kohlestift aus einer Innentasche seiner Robe. Mit geschwungener, kleiner Schrift schreibt er auf die Rückseite des Zettels:
Werter Wanderer,
einen sicheren Weg in den Norden sucht ihr? Das ist kein Problem. Da der Sturm die Brücke und damit diesen leichten Weg zerstört hat bleiben nur noch vier Wege um in den Norden zu kommen. Nun hängt es davon ab mit was ihr reist und ob ihr einen Magier kennt.
Wenn ihr einen Magier, so kann er euch über den Fluss bringen.
Wenn ihr keinen kennt und ohne großes Gepäck wandert, so bleiben noch zwei Wege. Einer Fällt davon aber Weg, weil er nicht als Sicher zu erachten ist.
Der sichere Weg beginnt in der Stadt Silberbrand. Von dort folgt ihr dem Strom Flussabwerts bis ein das erste kleine Seitenflüsschen kommt. Gebt aber acht. Der Weg an den Bergen entlang ist schmal. Beim ersten Flüsschen haltet ihr euch an der Bergwand. So findet ihr eine kleine Höhle. In der Höhle gibt es einen Aufgang. Nehmt ihn. Natürlich könnt ihr auch schon vorher auf die Berge klettern aber dort ist es am günstigsten. Oben angekommen wendet ihr eure Schritte Richtung nordwest. Also weiter Flussabwerts. So gelangt ihr auf das Silberplato mit dem wunderbaren Silbersee. Ein guter Ort für eine Rast. Seit ihr wieder bei kräften, geht ihr an der Südseite des Sees entlang und erreicht so einen kleinen Fluss. Oder anders gesagt, geht den Weg zwischen See und Fluss entlang. Dem Fluss folgt ihr weiter bis ihr auf das Tempekplato kommt. Dort versickert er auch. Nun haltet ihr euch etwas nordlicher und ihr gelangt zur alten Tempelruine. Im verfallenen Turm gibt es eine Treppe in die Katakomben, betretet sie. An der ersten Kreuzung geht nach rechts. Von euch gesehen oder anders folgt dem Wind. So gelangt ihr an den natürlichen Ausgang der Katakomben beim Nordwald, um genau zu sein bei den Steinwäldern. Hier findet ihr eine verfallene Straße. Folgt ihr gen Süden. Geht immer den schmalen Pfad entlang zwischen Wald und Berge. So erreicht ihr das Kernland der Zuflucht und könnt euren Weg weiter dort hin wenden wo ihr hin wolltet.
*Da die Seite voll ist, dreht er den Zettel auf die andere Seite und schreibt dort wo noch Platz ist. Er hat den Zettel so gedreht das die Originalschrift auf den Kopf steht.*
Falls ihr ihr jedoch mit einer größeren Last geht oder gar einem Packesel im Schlepptau habt, ist euch der Weg versperrt. Wenn es der Fall ist bleibt nur noch der dritte Weg. Er ist aber gefährlich und ihr solltet einen Söldner mitnehmen oder selber mit dem Schwert umgehen können. Wollt ihr ihn gehen, beginnt er in Varshikar. Geht gen nordwest Richtung Orcenbucht. Habt ihr sie erreicht, wendet eure Schritte Richtung Westen. So erreicht ihr die Ausläufer der nördlichen Kupferberge. Geht nun am Wasser entlang weiter Richtung Westen. Hier ist nichts weiter zu sagen, einfach zwischen Berge und Meer entlang gehen. Leider steift ihr bei diesem Weg die Goblitninsel. Habt ihr sie passiert, ihr erkennt es an einer Brücke, geht an den Bergen weiter entlang gen Westen. Im westlichste Ausläufer der Berge ist die Nordmine zu finden. Falls euch das nichts sagt, geht am Nordwald entlang Richtung Westen und ihr kommt in die Nordmark oder folgt dem Pfad zwischen Berge und Wald und ihr gelangt wieder zum Kernland und der Zuflucht.
Das sind die zwei Wege die euch offen stehen. Solange die Brücke nicht von den Grauen erneuert wurde.
Ich wünsche euch sichere Wege.
Saril
Als er fertig ist, packt er den Stift zurück. Dann legt er den Zettel unter den Stein zurück und geht zum Wasser. Darin wäscht er sich den Kohlstaub von den Händen und schnipst sich auf die andere Seite des Flusses.