Weitergehen...//Moving on...
Posted: Thu Mar 13, 2008 8:06 pm
((translation will follow))
Das Wasser brach links und rechts des Bootes, jedes mal wenn er die Ruder in die Wellen stach um das Boot in starken Zügen voranzutreiben. Vanima hatte sich hinter ihm majestätisch erhoben, und im Dickicht der Bäume konnte man das Leuchten des Elbenhauses deutlich erkennen. Es war eine sternenklare Nacht und von Weiten sah es so aus als würden die Bäume Vanimas Ebenso zum Nachtblauen Firmament gehören und die Laternen des Elbenhaus ihre Sterne sein.
Als Enwell das Boot verließ strich ihm der Wind zur Begrüßung durchs seine schwarzen Locken. Sein offener Mantel und das dunkelgrüne Hemd das er trug wehten leicht mit. Mit leichten und fast lautlosen Schritten seiner schwarzen Stiefel, lief er über den Waldboden durch die Wälder die ihn zum Elbenhaus führen sollten. Am Eingang verneigte er sich demütig vor dem Schrein der Fünf und ging weiter. Hier und da saßen Elben an Tischen, lasen, unterhielten sich, ein anderer spielte auf der Harfe während wieder andere lauschten. Die, die ihn erkannten nickten ihm anmutig zu.
Enwell war immer mehr gewesen als nur ein geduldeter Gast auf Vanima. Er war hier willkommen und einer der wenigen Menschen die selbst den Respekt der Elder genießen konnten. Er schreitete gen osten um den Garten zu betreten. Je näher er seinem Ziel kam desto unsicherer wurden seine Schritte. Sein Blick war jedoch weiter gradeaus gerichtet. Er ging an den Tischen vorbei über das kleine Feld zu einem Baum hin.
Nur wenigen war aufgefallen was dort in den Baum geritzt worden war. Doch wem dies aufgefallen war und wer Enwell kannte, der wußte welch besondere Bedeutung dieser Baum und dieser Ort für ihn hatte. Nicht lange zurück, hatte er Monate lang hier, jede einzelne Sekunde verbracht. Hatte hier geschlafen.. hier gegessen.. hier meditiert... und geweint, seit dem Ereignis vor mehr als 9 Monaten...
Bilder zogen durch seinen Kopf:
Er sah sich selbst an diesem Ufer wie er Katherine's Leblosen Körper auf den Armen hielt und sie auf ein Floß bettete, wie er ihren Körper mit Ästen und Zweigen bedeckte. Er sah sich wie er das Floß zu Wasser ließ und die Hölzer entzündete.
Und als er jetzt auf das mehr hinaus sah, meinte er noch einmal sehen zu können wie sie davon trieb.
Er kniete sich hinab vor den Baum, sah über die Inschrift und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. Leise flüsternd begann er schließlich zu sprechen..
"Katherine.. oh, meine Katherine.
Ich erinnere mich noch genau, wie wir uns das erste mal an diesem Brunnen trafen, wie schüchtern du damals warst als ich dich beim Pilze suchen begleitete. Wie deine Lippen gebebt haben als ich dich auf dieser Insel nahe des Südwaldes das erste mal küsste. Ich weiß noch genau wie deine Augen glänzten als ich dich zur Frau nahm, im Garten meiner Heimat. Wie wundervoll du in diesem weißem Kleid aussahst. Wie stark und mutig du in Albar auf diesem Pferd sahst. Eine Stolze Prinzessin die der Albarischen Tyrannei trotzte.. Ich weiß noch wie du gezittert hast in der jenen Nacht als du mich in die Scheune Aelestors batest. Und wie mutig du gekämpft hast als uns die Soldaten vor den Toren von Nonterre aufhalten wollten. Ich erinnere mich, wie sehr es dich grämte das ich dich über meine Entscheidungen nie befragt habe, bevor ich sie fiel. Wie du mir halt gegeben hast als Ilaya verschwunden war. Wie du gelächelt hast als du mir von Rhogans Ankunft kunde gegeben hast. Und an den Tag als du ihn zur Welt brachtest..."
Enwell senkte seinen Kopf und schloss die Augen.
"Ich habe nichts davon vergeßen und es begleitet mich mit jedem Schritt. Und jedes Mal wenn ich die Augen schließe, sehe ich dein Antlitz genau vor mir, deine Blauen Augen, dein blondes Haar und deine unendliche Schönheit.
Und die Erinnerung daran ist alles was mir bleibt. Denn die Götter wollten nicht, dass ich dich auf dieser Reise begleite. Es fiel mir schwer von all diesen Dingen loszulassen, zu akzeptieren das ich dich nicht begleiten kann. Doch...
Ich bin gekommen um dich loszulassen, Katherine... "
Er griff unter sein Hemd und holte eine silberne Kette hervor, an der Zwei Ringe hingen. All die Zeit, seit ihrem Tod hatte er sie um den Hals getragen.. Nun war es Zeit sie abzulegen.
"Ich werde dich immer lieben. Und diese Liebe wird in Rhogan weiterleben."
Er hielt die Silberkette vor seinem Gesicht und berührte die Ringe mit seinen Lippen. "Bis zu dem Tag an dem wir uns wiedersehen." Er legte die Ringe um den Ast und wendete sich dann zum gehen. Die Sonne war schon aufgegangen, und der Himmel hatte sich von dem tiefem Dunkelblau in ein helles Scheinen verwandelt. Die letzten Spuren der langen Nacht war der Tau - die Tränen des neuen Morgens...

Das Wasser brach links und rechts des Bootes, jedes mal wenn er die Ruder in die Wellen stach um das Boot in starken Zügen voranzutreiben. Vanima hatte sich hinter ihm majestätisch erhoben, und im Dickicht der Bäume konnte man das Leuchten des Elbenhauses deutlich erkennen. Es war eine sternenklare Nacht und von Weiten sah es so aus als würden die Bäume Vanimas Ebenso zum Nachtblauen Firmament gehören und die Laternen des Elbenhaus ihre Sterne sein.
Als Enwell das Boot verließ strich ihm der Wind zur Begrüßung durchs seine schwarzen Locken. Sein offener Mantel und das dunkelgrüne Hemd das er trug wehten leicht mit. Mit leichten und fast lautlosen Schritten seiner schwarzen Stiefel, lief er über den Waldboden durch die Wälder die ihn zum Elbenhaus führen sollten. Am Eingang verneigte er sich demütig vor dem Schrein der Fünf und ging weiter. Hier und da saßen Elben an Tischen, lasen, unterhielten sich, ein anderer spielte auf der Harfe während wieder andere lauschten. Die, die ihn erkannten nickten ihm anmutig zu.
Enwell war immer mehr gewesen als nur ein geduldeter Gast auf Vanima. Er war hier willkommen und einer der wenigen Menschen die selbst den Respekt der Elder genießen konnten. Er schreitete gen osten um den Garten zu betreten. Je näher er seinem Ziel kam desto unsicherer wurden seine Schritte. Sein Blick war jedoch weiter gradeaus gerichtet. Er ging an den Tischen vorbei über das kleine Feld zu einem Baum hin.
Nur wenigen war aufgefallen was dort in den Baum geritzt worden war. Doch wem dies aufgefallen war und wer Enwell kannte, der wußte welch besondere Bedeutung dieser Baum und dieser Ort für ihn hatte. Nicht lange zurück, hatte er Monate lang hier, jede einzelne Sekunde verbracht. Hatte hier geschlafen.. hier gegessen.. hier meditiert... und geweint, seit dem Ereignis vor mehr als 9 Monaten...
Bilder zogen durch seinen Kopf:
Er sah sich selbst an diesem Ufer wie er Katherine's Leblosen Körper auf den Armen hielt und sie auf ein Floß bettete, wie er ihren Körper mit Ästen und Zweigen bedeckte. Er sah sich wie er das Floß zu Wasser ließ und die Hölzer entzündete.
Und als er jetzt auf das mehr hinaus sah, meinte er noch einmal sehen zu können wie sie davon trieb.
Er kniete sich hinab vor den Baum, sah über die Inschrift und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. Leise flüsternd begann er schließlich zu sprechen..
"Katherine.. oh, meine Katherine.
Ich erinnere mich noch genau, wie wir uns das erste mal an diesem Brunnen trafen, wie schüchtern du damals warst als ich dich beim Pilze suchen begleitete. Wie deine Lippen gebebt haben als ich dich auf dieser Insel nahe des Südwaldes das erste mal küsste. Ich weiß noch genau wie deine Augen glänzten als ich dich zur Frau nahm, im Garten meiner Heimat. Wie wundervoll du in diesem weißem Kleid aussahst. Wie stark und mutig du in Albar auf diesem Pferd sahst. Eine Stolze Prinzessin die der Albarischen Tyrannei trotzte.. Ich weiß noch wie du gezittert hast in der jenen Nacht als du mich in die Scheune Aelestors batest. Und wie mutig du gekämpft hast als uns die Soldaten vor den Toren von Nonterre aufhalten wollten. Ich erinnere mich, wie sehr es dich grämte das ich dich über meine Entscheidungen nie befragt habe, bevor ich sie fiel. Wie du mir halt gegeben hast als Ilaya verschwunden war. Wie du gelächelt hast als du mir von Rhogans Ankunft kunde gegeben hast. Und an den Tag als du ihn zur Welt brachtest..."
Enwell senkte seinen Kopf und schloss die Augen.
"Ich habe nichts davon vergeßen und es begleitet mich mit jedem Schritt. Und jedes Mal wenn ich die Augen schließe, sehe ich dein Antlitz genau vor mir, deine Blauen Augen, dein blondes Haar und deine unendliche Schönheit.
Und die Erinnerung daran ist alles was mir bleibt. Denn die Götter wollten nicht, dass ich dich auf dieser Reise begleite. Es fiel mir schwer von all diesen Dingen loszulassen, zu akzeptieren das ich dich nicht begleiten kann. Doch...
Ich bin gekommen um dich loszulassen, Katherine... "
Er griff unter sein Hemd und holte eine silberne Kette hervor, an der Zwei Ringe hingen. All die Zeit, seit ihrem Tod hatte er sie um den Hals getragen.. Nun war es Zeit sie abzulegen.
"Ich werde dich immer lieben. Und diese Liebe wird in Rhogan weiterleben."
Er hielt die Silberkette vor seinem Gesicht und berührte die Ringe mit seinen Lippen. "Bis zu dem Tag an dem wir uns wiedersehen." Er legte die Ringe um den Ast und wendete sich dann zum gehen. Die Sonne war schon aufgegangen, und der Himmel hatte sich von dem tiefem Dunkelblau in ein helles Scheinen verwandelt. Die letzten Spuren der langen Nacht war der Tau - die Tränen des neuen Morgens...
