Große Freude,tiefe Trauer
Posted: Sun Apr 14, 2002 11:38 am
Eine junge Frau heftet einen Zettel an das Brett...
Das Papier ist ein wenig gewellt,so als wäre es feucht geworden.
Was darauf steht,wurde mit Tränen geschrieben...
Tränen der Freude und Tränen der Trauer......
Verehrte Mitbürger,liebe Freunde...
...ist es wirklich erst einige Monde her,als ich mittellos in Illarion ankam?
Mit Nichts,als dem,was ich auf dem Leibe trug?
Geflohen aus einem Königreich,welches mein Paradies war?
Es kommt mir vor,als wäre es viele Monde und Sonnenwenden her.
Ich erinnere mich:
Das Königreich Callanwall,gütig regiert von meiner lieben Mutter...
Mein lieber Vater,der früh im Kampfe sein Leben lassen musste...
Mein jüngerer Bruder Cypros,Sohn des 2. Mannes meiner Mutter...
sein Vater,einer schweren Krankheit früh erlegen...
Mein Liebster....mein Verlobter...wie ich ihn vermisse...
Wie gross war unsere Hoffnung,unsere Königreiche zu einen und seinen tyrannischen Vater gütig zu stimmen...
Die Hoffnung war vergebens.
Der Herrscher von Skarham wollte nichts geschenkt.
Er wollte erobern,besitzen und beherrschen!
So stimmte er der Heirat nicht mehr zu.Er wollte unser Land,ohne eine Frau auf dem Throne!
Seinen eigenen Sohn in den Kerker geworfen...
so kam er mit seinen Heeresscharen über unser Land.
Unsere Mannen kämpften tapfer,allein die Übermacht,sie war zu gross...
Mein Bruder und ich,die wir uns der weißen Magie verschrieben hatten,waren machtlos.
Der Herrscher von Skarham tötete unsere geliebte Mutter...
Mein Bruder und ich flohen.
Er schloss sich einem Magierzirkel an,nicht weit von unserem Königreich.
Ich aber hatte Angst vor den Jägern des Mörders von Skarham und so trennten wir uns.
Ich floh bis ans Meer und ein Schiff nahm mich mit nach Illarion.
Hier traf ich Lady Xaveria und klagte ihr mein Leid.
Sie trocknete meine Tränen und gab mir eine weiße Taube.
Mit einer Nachricht an meinen Liebsten liess ich sie fliegen...
Ich wartete und hoffte...doch sie kam nicht zurück.
In der Nacht des letzten Vollmondes kam ein Mann auf diese Insel.
Mein Herz voll Trauer liess mich ihn nicht erkennen.
Gestern jedoch bat er mich um ein Treffen.Wir trafen uns im Walde bei der Kirche.
Er holte aus seiner Tasche die weiße Taube,auf die ich so gewartet hatte.
Ich sah ihn an und der Schleier fiel von meinen Augen:
Es war mein Bruder Cypros Lord of Sinclair.
Wie gross war meine Freude!
Und wie tief meine Trauer,als er mir berichtete:
Er ward gefangen von den Jägern des Mörders unserer Mutter und geworfen in den Kerker zu meinem Liebsten.
Er sah sich dem Tode nahe.Doch die Bösartigkeit des Königs hatte Anderes mit ihm vor:
Er sollte einen Zauber sprechen,der meinem Liebsten die Erinnerung an mich nehme!
Da fand die weiße Taube das kleine Fenster des Kerkers.
Mein Geliebter las die Nachricht und froh mich am Leben wissend,beschwor er meinen Bruder,
zu tun,was ihm sein Vater befahl.
Dann sollte er der Taube folgen und mir seine Liebe ausrichten,an die er sich nicht mehr
erinnern würde,wenn ich es erfahre.
Mein Liebster wurde sodann gezwungen,eine Frau zu nehmen,nach dem Geschmack
seines Vaters.
Nach der Hochzeit wurde mein Bruder aus Callanwall gejagt und auf Lebenszeit verbannt.
Große Freude,meinen Bruder jetzt bei mir zu wissen.
Tiefe Trauer,meinen Liebsten verloren zu haben...mein Herz will fast zerspringen...
In tiefer Schuld - mein Dank an Lady Xaveria,ohne deren Taube.......
Mein Dank auch an Euch,die Ihr mich freundlich und grosszügig hier willkommen geheissen
und mir Freundschaft geboten habt......
Das Papier ist ein wenig gewellt,so als wäre es feucht geworden.
Was darauf steht,wurde mit Tränen geschrieben...
Tränen der Freude und Tränen der Trauer......
Verehrte Mitbürger,liebe Freunde...
...ist es wirklich erst einige Monde her,als ich mittellos in Illarion ankam?
Mit Nichts,als dem,was ich auf dem Leibe trug?
Geflohen aus einem Königreich,welches mein Paradies war?
Es kommt mir vor,als wäre es viele Monde und Sonnenwenden her.
Ich erinnere mich:
Das Königreich Callanwall,gütig regiert von meiner lieben Mutter...
Mein lieber Vater,der früh im Kampfe sein Leben lassen musste...
Mein jüngerer Bruder Cypros,Sohn des 2. Mannes meiner Mutter...
sein Vater,einer schweren Krankheit früh erlegen...
Mein Liebster....mein Verlobter...wie ich ihn vermisse...
Wie gross war unsere Hoffnung,unsere Königreiche zu einen und seinen tyrannischen Vater gütig zu stimmen...
Die Hoffnung war vergebens.
Der Herrscher von Skarham wollte nichts geschenkt.
Er wollte erobern,besitzen und beherrschen!
So stimmte er der Heirat nicht mehr zu.Er wollte unser Land,ohne eine Frau auf dem Throne!
Seinen eigenen Sohn in den Kerker geworfen...
so kam er mit seinen Heeresscharen über unser Land.
Unsere Mannen kämpften tapfer,allein die Übermacht,sie war zu gross...
Mein Bruder und ich,die wir uns der weißen Magie verschrieben hatten,waren machtlos.
Der Herrscher von Skarham tötete unsere geliebte Mutter...
Mein Bruder und ich flohen.
Er schloss sich einem Magierzirkel an,nicht weit von unserem Königreich.
Ich aber hatte Angst vor den Jägern des Mörders von Skarham und so trennten wir uns.
Ich floh bis ans Meer und ein Schiff nahm mich mit nach Illarion.
Hier traf ich Lady Xaveria und klagte ihr mein Leid.
Sie trocknete meine Tränen und gab mir eine weiße Taube.
Mit einer Nachricht an meinen Liebsten liess ich sie fliegen...
Ich wartete und hoffte...doch sie kam nicht zurück.
In der Nacht des letzten Vollmondes kam ein Mann auf diese Insel.
Mein Herz voll Trauer liess mich ihn nicht erkennen.
Gestern jedoch bat er mich um ein Treffen.Wir trafen uns im Walde bei der Kirche.
Er holte aus seiner Tasche die weiße Taube,auf die ich so gewartet hatte.
Ich sah ihn an und der Schleier fiel von meinen Augen:
Es war mein Bruder Cypros Lord of Sinclair.
Wie gross war meine Freude!
Und wie tief meine Trauer,als er mir berichtete:
Er ward gefangen von den Jägern des Mörders unserer Mutter und geworfen in den Kerker zu meinem Liebsten.
Er sah sich dem Tode nahe.Doch die Bösartigkeit des Königs hatte Anderes mit ihm vor:
Er sollte einen Zauber sprechen,der meinem Liebsten die Erinnerung an mich nehme!
Da fand die weiße Taube das kleine Fenster des Kerkers.
Mein Geliebter las die Nachricht und froh mich am Leben wissend,beschwor er meinen Bruder,
zu tun,was ihm sein Vater befahl.
Dann sollte er der Taube folgen und mir seine Liebe ausrichten,an die er sich nicht mehr
erinnern würde,wenn ich es erfahre.
Mein Liebster wurde sodann gezwungen,eine Frau zu nehmen,nach dem Geschmack
seines Vaters.
Nach der Hochzeit wurde mein Bruder aus Callanwall gejagt und auf Lebenszeit verbannt.
Große Freude,meinen Bruder jetzt bei mir zu wissen.
Tiefe Trauer,meinen Liebsten verloren zu haben...mein Herz will fast zerspringen...
In tiefer Schuld - mein Dank an Lady Xaveria,ohne deren Taube.......
Mein Dank auch an Euch,die Ihr mich freundlich und grosszügig hier willkommen geheissen
und mir Freundschaft geboten habt......