Der Tod Laviath Rathor's / Laviath Rathor's death
Posted: Mon Aug 07, 2006 5:58 am
((English translation below))
Laviath stand auf der Brücke, östlich Trolls Banes, am Rande des Flusses, an dem er so oft über alles nachgedacht hatte. Er hatte die Augen geschlossen und lauschte dem leisen Plätschern des Wassers, das sich seinen Weg durch die kleinen, bunten Steine bahnte. Tränen rannen seine Wangen hinab - er konnte einfach nicht verstehen weshalb Yridia so gehandelt hatte, wollte er doch nur sein eigenes Leben verteidigen. Das einzige was er falsch gemacht hatte, war, dass er die falschen Kräuter für diese vermeindliche Rauchbombe verwendet hatte. Niemals wollte er jemandem Leid zufügen. Leise schluchzte der Elf und umgriff den silbernen Dolch, den er in Händen hielt noch fester. Langsam führte er die Klinge zu seinem Hals, drückte sie auf die Haut. Der kalte Stahl fühlte sich unwirklich an. Böse - er fühlte sich an wie der Tod. Der Tot, wie sehr doch alles zusammen passte. Er riss den Dolch durch die Haut. Er fühlte keinen Schmerz mehr. Es war nur noch reine Erlösung für ihn - seine Seele war genau so gestorben wie sein Traum Druide zu werden. Immer wieder brannten die Zeilen Yridia's in seinem Geiste auf, verursachten immer den selben, fürchterlichen Schmerz in seinem Herzen. ...wiederholte Aggresion..Zuneigung zur Gewalt...entlasse ich euch als mein Schüler.. Der Dolch fiel zu Boden. Seine blutige Spitze blieb im Boden stecken - bohrte sich einige Zentimeter tief hinein. Die Knie des Elfen begannen zu zittern - er brach zusammen. Von seinem Hals aus strömte Blut, rann auf das zuvor noch weiße Pergament zu seiner Linken.
Wie sehr hatte es geschmerzt diesen Brief zu schreiben - so sehr hatte er sich gewünscht endlich erlöst zu werden. Doch er wollte die Wesen, die ihm etwas bedeutet hatten nicht unwissend zurücklassen. In seinen Gedanken flammten die Worte noch einmal auf die er verfasst hatte:
Lieber Taliss,
es tut mir leid, dass ich dich alleine lasse, doch ich halte diesen unendlichen Schmerz nicht mehr aus. Bitte trauere nicht um mich. Nutze dein großes Potential um noch mehr Bäumen das Leben zu schenken und hilf deinen Brüdern die schönste Stadt Gobiath's zu erbauen. Du warst ein wahrlich guter, liebenswerter Schüler.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
Yridia,
es tut mir leid wenn ich euch Sorgen bereitet habe, doch ich war in dem festen Glauben das richtige zu tun, als ich gegen Silas vorging. Es war nie meine Absicht ihn in Brand zu stecken, noch wollte ich ihn anderweitig verletzen. Ich ging zu Arameh, mit der Absicht dass Silas gestoppt werden würde, bevor er seine Magie gegen weitere Unschuldige einsetzt, um sich daran zu belustigen. Bitte macht euch keine Vorwürfe. Ihr seid nicht Schuld an meinem Tod.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
Silas..
..ich hoffe irgendwann erkennst du, das deine Taten schlecht sind. Du könntest eines Tages ein wahrer Magier werden, wenn du lernst deine Macht für das Gute einzusetzen.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
An alle anderen, die mich kannten und nun vielleicht um mich trauern möchte ich folgende Worte richten:
"Bitte weint nicht um mich, denn der Tod ist nur der Schritt in ein neues Leben. Vielleicht verzeihen mir die Götter, dass ich in den natürlichen Lauf des Lebens eingegriffen haben und lassen meine Seele in einem jungen, starken Naldorbaum auf einer grünen, weiten Weide zurück kehren."
~Laviath Rathor
Langsam sank der Körper des Elfen auf dem Boden zusammen. Sein Atem wurde immer schwächer, blieb schließlich ganz stehen. Nur noch das Rascheln des Windes, der durch die Blätter fuhr und das Rauschen des Flusses klangen durch die tiefe Stille dieser schwarzen Nacht.
Laviath stand auf der Brücke, östlich Trolls Banes, am Rande des Flusses, an dem er so oft über alles nachgedacht hatte. Er hatte die Augen geschlossen und lauschte dem leisen Plätschern des Wassers, das sich seinen Weg durch die kleinen, bunten Steine bahnte. Tränen rannen seine Wangen hinab - er konnte einfach nicht verstehen weshalb Yridia so gehandelt hatte, wollte er doch nur sein eigenes Leben verteidigen. Das einzige was er falsch gemacht hatte, war, dass er die falschen Kräuter für diese vermeindliche Rauchbombe verwendet hatte. Niemals wollte er jemandem Leid zufügen. Leise schluchzte der Elf und umgriff den silbernen Dolch, den er in Händen hielt noch fester. Langsam führte er die Klinge zu seinem Hals, drückte sie auf die Haut. Der kalte Stahl fühlte sich unwirklich an. Böse - er fühlte sich an wie der Tod. Der Tot, wie sehr doch alles zusammen passte. Er riss den Dolch durch die Haut. Er fühlte keinen Schmerz mehr. Es war nur noch reine Erlösung für ihn - seine Seele war genau so gestorben wie sein Traum Druide zu werden. Immer wieder brannten die Zeilen Yridia's in seinem Geiste auf, verursachten immer den selben, fürchterlichen Schmerz in seinem Herzen. ...wiederholte Aggresion..Zuneigung zur Gewalt...entlasse ich euch als mein Schüler.. Der Dolch fiel zu Boden. Seine blutige Spitze blieb im Boden stecken - bohrte sich einige Zentimeter tief hinein. Die Knie des Elfen begannen zu zittern - er brach zusammen. Von seinem Hals aus strömte Blut, rann auf das zuvor noch weiße Pergament zu seiner Linken.
Wie sehr hatte es geschmerzt diesen Brief zu schreiben - so sehr hatte er sich gewünscht endlich erlöst zu werden. Doch er wollte die Wesen, die ihm etwas bedeutet hatten nicht unwissend zurücklassen. In seinen Gedanken flammten die Worte noch einmal auf die er verfasst hatte:
Lieber Taliss,
es tut mir leid, dass ich dich alleine lasse, doch ich halte diesen unendlichen Schmerz nicht mehr aus. Bitte trauere nicht um mich. Nutze dein großes Potential um noch mehr Bäumen das Leben zu schenken und hilf deinen Brüdern die schönste Stadt Gobiath's zu erbauen. Du warst ein wahrlich guter, liebenswerter Schüler.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
Yridia,
es tut mir leid wenn ich euch Sorgen bereitet habe, doch ich war in dem festen Glauben das richtige zu tun, als ich gegen Silas vorging. Es war nie meine Absicht ihn in Brand zu stecken, noch wollte ich ihn anderweitig verletzen. Ich ging zu Arameh, mit der Absicht dass Silas gestoppt werden würde, bevor er seine Magie gegen weitere Unschuldige einsetzt, um sich daran zu belustigen. Bitte macht euch keine Vorwürfe. Ihr seid nicht Schuld an meinem Tod.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
Silas..
..ich hoffe irgendwann erkennst du, das deine Taten schlecht sind. Du könntest eines Tages ein wahrer Magier werden, wenn du lernst deine Macht für das Gute einzusetzen.
----------------------->~;,.^.,;~<-----------------------
An alle anderen, die mich kannten und nun vielleicht um mich trauern möchte ich folgende Worte richten:
"Bitte weint nicht um mich, denn der Tod ist nur der Schritt in ein neues Leben. Vielleicht verzeihen mir die Götter, dass ich in den natürlichen Lauf des Lebens eingegriffen haben und lassen meine Seele in einem jungen, starken Naldorbaum auf einer grünen, weiten Weide zurück kehren."
~Laviath Rathor
Langsam sank der Körper des Elfen auf dem Boden zusammen. Sein Atem wurde immer schwächer, blieb schließlich ganz stehen. Nur noch das Rascheln des Windes, der durch die Blätter fuhr und das Rauschen des Flusses klangen durch die tiefe Stille dieser schwarzen Nacht.