<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!DOCTYPE page [ <!ENTITY nbsp "&amp;nbsp;"> ]><div><h1>Olos</h1><h2>Monat der Ernte</h2><p>Olos wurde nach Oldra benannt, der Göttin der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft Fast überall wird im Olos ein Erntedankfest gefeiert. Es ist ein weit verbreiteter Feiertag, welcher von vielen Völkern mit großem Ernst und religiöser Hingabe begangen wird. Eine Ausnahme bilden hier nur die Echsenmenschen, deren Tradition im Anbau von Feldfrüchten nicht ausgeprägt ist. So wird dieser Feiertag in ihren eigenen homogenen Ansiedlungen vollends ignoriert. Es kommt jedoch durchaus vor, dass einzelne Echsenmenschen fernab ihrer Heimat sich den Feierlichkeiten anschließen.</p><p>Die Priester Oldras setzen den Tag im Monat Olos fest, welcher nach ihrer Meinung von der Gunst der Göttin bedacht ist, doch man mag durchaus behaupten, dass in gleicher Weise die Witterungsverhältnisse und damit das Ende der Erntezeit einen ausschlaggebenden Faktor tragen. Es gibt durchaus lokale Besonderheiten bei der Ausprägung der Feierlichkeiten, doch werden sie immer begleitet von Umzügen, religiösen Andachten und Opfergaben, welche dann am Abend in ein meist ausgelassenes Fest münden.</p><p>Gerade in ärmeren Ansiedlungen wird dieser Feiertag von vielen herbeigesehnt, da es einer der wenigen Tage im Jahr ist, an dem es Nahrung in ausreichenden Mengen gibt. Der Brauch des Erntedankfestes ist in Albar ungern gesehen, da die Verehrung Oldras, die eine weibliche Göttin ist, seit etwa fünfhundert Jahren streng untersagt ist. Dennoch wird das Erntefest geduldet, auch wenn es untersagt ist den Namen "Oldra" in irgendeiner Form auszusprechen oder anzudeuten.</p></div> 